Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Stiftung Mercator Studie wirbt für gemeinsames Asylkonzept der EU

Um die Flüchtlingsfrage besser bewältigen zu können, soll die EU besser zusammenarbeiten – das ist das Ergebnis einer Studie der Stiftung Mercator. Die Forscher nennen auch konkrete Verbesserungsvorschläge.
30.05.2017 - 11:06 Uhr 1 Kommentar
Die Flüchtlingsfrage kann laut einer Studie nur gesamteuropäisch gelöst werden. Quelle: dpa
Flüchtlinge

Die Flüchtlingsfrage kann laut einer Studie nur gesamteuropäisch gelöst werden.

(Foto: dpa)

Berlin Die EU sollte zur Bewältigung der Flüchtlingsfrage einer Studie zufolge enger zusammenarbeiten und ein gemeinsames Asylsystem auf die Beine stellen. „Dies würde auch dazu beitragen, Zusammenhalt und Handlungsfähigkeit in Europa wiederzugewinnen“, sagte Wolfgang Rohe, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, am Dienstag in Berlin. „Die EU und ihre Mitgliedstaaten sollten mehr tun, um ihrer moralischen und rechtlichen Verpflichtung nachzukommen, Flüchtlinge weltweit zu schützen“, heißt es in der Studie, die Teil des von der Stiftung initiierten Dialogs zu Asyl- und Migrationsfragen ist.

Langfristig müssten Lasten und Verantwortung innerhalb und außerhalb der EU gerechter verteilt werden. Als Gegenleistung für eine deutlich höhere finanzielle Unterstützung durch EU-Staaten sollten Aufnahmeländer außerhalb der EU dazu ermutigt werden, Flüchtlingen einen gesicherten Status zu verleihen und ihre Integration zu fördern.

Außerdem schlägt die Studie kurzfristig sogenannte Hotspots - von der EU verwaltete und finanzierte Aufnahmezentren in Mitgliedsstaaten an der Außengrenze - vor. Dort sollten Asylsuchende bis zur Entscheidung über ihren Antrag bleiben. So sollen die Kosten gerechter verteilt werden.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    1 Kommentar zu "Stiftung Mercator: Studie wirbt für gemeinsames Asylkonzept der EU"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ziel der Studie ist wahrscheinlich als Argument zu dienen um den gegenüber der Deutschen Einwanderungsideologie kritischen Staaten in der EU zu Aufnahmequoten für Einwanderer aus Afrika/Nahost zu pressen.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%