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Störsender gegen Voice of America Kuba blockiert US-Radio für Iran

Kuba hat nach amerikanischen Erkenntnissen wochenlang einen US-Satelliten gestört, über den Nachrichtensendungen nach Iran ausgestrahlt werden. Die Störung des Signals war seit Wochen bekannt, doch wurde nun klar, dass die Blockade aus Kuba zu kommen scheint.

HB/dpa WASHINGTON. Betroffen von der Unterbrechung waren unter anderem die in Farsi ausgestrahlten Nachrichten des amerikanischen Regierungssenders „Stimme Amerikas“ (Voice of America - VOA).

„Kuba handelt offensichtlich im Auftrag der Mullahs im Iran“, sagte der VOA-Rundfunkratvorsitzende Kenneth Tomlinson nach Medienberichten vom Mittwoch. Aus technischen Gründen brauche Teheran jemanden in der westlichen Hemisphäre, der die „schmutzige Arbeit“ erledige.

Die „Washington Times“ zitierte den republikanischen Abgeordneten Lincoln Diaz-Balart aus Florida mit den Worten, dass Kuba für die Störung iranisches Öl erhalte, von dem die Regierung in Havanna zunehmend abhänge. Das US-Außenministerium erklärte, es untersuche den Vorfall.

Die Stimme Amerikas hatte Anfang Juli mit der Übertragung seiner Programme in Farsi begonnen. Am selben Tag berichteten drei weitere US-Sender, die von Los Angeles aus in den Iran übertragen, von Problemen.

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