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Strafmaßnahmen geplant Russland kündigt Reaktion auf verschärfte US-Sanktionen an

„Es wird eine Antwort geben“: Der Streit um den Minsker Friedensplan für die Ostukraine zwischen dem Westen und Russland spitzt sich zu. Die USA haben die Sanktionen verschärft. Moskau kündigt eine Gegenreaktion an.
24.12.2015 - 14:17 Uhr
Russland soll sich nach den Wünschen der USA stärker in den Minsker Friedensplan einbringen. Quelle: ap
Streit um die Ostukraine

Russland soll sich nach den Wünschen der USA stärker in den Minsker Friedensplan einbringen.

(Foto: ap)

Moskau Im Sanktionsstreit mit dem Westen hat Russland Strafmaßnahmen gegen die USA angekündigt. Die Führung in Washington hatte am Dienstag ihre Sanktionen gegen Moskau wegen der Ukrainekrise verschärft. „Sie wissen, es wird eine Antwort geben“, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag in Moskau. Zu gegebener Zeit werde Russland für die USA etwas Besonderes finden, sagte sie Agenturen zufolge.

Die USA hatten ihre Sanktionsliste um 34 Unternehmen und Einzelpersonen erweitert. Betroffen sind unter anderem Banken. Damit solle Russland dazu gebracht werden, sich stärker bei der Umsetzung des Minsker Friedensplans für das Kriegsgebiet Ostukraine einzubringen, hatte das Finanzministerium in Washington mitgeteilt. Der Kreml verurteilte die Maßnahme als unfreundlichen Schritt.

Zuletzt hatte die EU ihre Sanktionen gegen Russland um ein halbes Jahr bis 31. Juli 2016 verlängert. Die Strafmaßnahmen waren eine Reaktion auf die russische Annexion der Schwarzmeerhalbinsel Krim im März 2014. Die Ukraine und der Westen sehen darin einen Völkerrechtsbruch.

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