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Strafzölle Autoverband lehnt Handelsbeschränkungen ab

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Der OICA-Präsident hat sich gegen Strafzölle ausgesprochen. Quelle: dpa
Matthias Wissmann

Der OICA-Präsident hat sich gegen Strafzölle ausgesprochen.

(Foto: dpa)

Genf Die internationale Autoindustrie lehnt die von US-Präsident Donald Trump ins Spiel gebrachten Strafzölle vehement ab. Kein einzelnes Land sei in der Lage, die Wünsche und Anforderungen seiner Bewohner in Sachen Auto ganz allein zu erfüllen, sagte der Präsident des Weltverbandes der Automobilindustrie (OICA), Matthias Wissmann, am Mittwoch beim Genfer Autosalon. Und in jedem Land wolle die Autoindustrie exportieren und nicht nur den eigenen Markt versorgen.

„Aus diesen Gründen - und ich betone das in diesen Tagen ganz besonders - sind ein freier Zugang zum Markt und der Abbau von Handelsbeschränkungen so immens wichtig für weltweites Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand“, meinte Wissmann, der als OICA-Chef auch die US-Autoindustrie mit vertritt.

Zugleich warnte er die EU und andere mögliche Betroffene von amerikanischen Handelsbarrieren, ihrerseits mit Strafzöllen auf US-Produkte zu reagieren und damit einen „Teufelskreis“ in Gang zu setzen. „Wir müssen alles tun, um bestehende Handelsbeschränkungen abzubauen und neue zu vermeiden“, sagte Wissmann.

Die globale Autoindustrie sei auch 2018 auf Wachstumskurs, allerdings bei schwindender Dynamik. In diesem Jahr dürften laut dem Verband voraussichtlich etwa 98 Millionen Autos, Busse und Lastwagen verkauft werden - ein Plus von einem Prozent, sagte Wissmann. 2017 hatte die Branche eine Absatzsteigerung von gut drei Prozent verbucht.

  • dpa
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