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Straße von Hormus Iran kritisiert Pläne für europäischen Schutzeinsatz im Persischen Golf

Der Iran beansprucht, die Sicherheit der Schifffahrtstraße vor seiner Küste zu gewährleisten. Pläne für einen europäischen Schutzeinsatz stoßen auf Kritik.
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Die Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean verbindet, ist einer der wichtigsten Schifffahrtswege weltweit. Quelle: AFP
Tanker Stena Impero

Die Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean verbindet, ist einer der wichtigsten Schifffahrtswege weltweit.

(Foto: AFP)

Genf Die britischen Pläne für einen europäischen Einsatz zum Schutz der Schifffahrt im Persischen Golfs stoßen im Iran auf Kritik. Dies würde nur für Unsicherheit sorgen, sagte Vize-Präsident Eschak Dschahangiri am Dienstag der iranischen Nachrichtenagentur Irib zufolge. „Es gibt keine Notwendigkeit, eine Koalition zu schmieden, denn solche Koalitionen und die Anwesenheit von Ausländern in der Region schaffen selbst Unsicherheit.“ Der Iran beansprucht für sich, die Sicherheit der Schifffahrtsstraße vor seiner Küste zu gewährleisten. Die USA wollen ein internationales Bündnis schmieden, um den Seeweg zu sichern. Dagegen schlug der britische Außenminister Jeremy Hunt am Montag einen europäischen Schutzeinsatz vor, nachdem der Iran einen britischen Öltanker in der Straße von Hormus festgesetzt hatte.

Die Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean verbindet, ist einer der wichtigsten Schifffahrtswege weltweit. Ein Fünftel der Erdöltransporte gehen durch diese Meerenge. Die Passage wolle Großbritannien zusammen mit anderen europäischen Staaten schützen, sagte Hunt. Es müsse noch diskutiert werden, wie dies entsprechende US-Pläne ergänzen würde. Hunt warf der Regierung in Teheran wegen der Festsetzung des britischen Tankers zudem staatliche Piraterie vor. Vor diesem Zwischenfall hatte die britische Marine Anfang Juli vor Gibraltar eine iranischen Öltanker aufgebracht und hält ihn seither fest. Er hat mutmaßlich eine Öllieferung für Syrien an Bord, was gegen EU-Sanktionen verstoßen würde.

Mehr: Iran deckt nach eigenen Angaben ein CIA-Netz auf – Trump dementiert das.

  • rtr
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