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Streit um US-Strafzölle China prüft Hirse-Preise der USA

Droht ein Handelskrieg? China reagiert auf die von den USA verhängten Strafzölle – und ermittelt wegen niedriger amerikanischer Importpreise für Hirse.
04.02.2018 - 13:08 Uhr Kommentieren
China ermittelt wegen niedriger Importpreise von Produkten aus den USA. Quelle: dpa
Hirse

China ermittelt wegen niedriger Importpreise von Produkten aus den USA.

(Foto: dpa)

Peking Knapp zwei Wochen nach den von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzöllen auf Waschmaschinen und Solaranlagen hat China mit Anti-Dumping-Ermittlungen in der Agrarbranche reagiert. Wie das Wirtschaftsministerium am Sonntag in Peking mitteilte, geht es um Subventionen beim milliardenschweren Import von Hirse aus den USA. Es gebe Hinweise auf Preise, die unter dem normalen Wert lägen und damit den heimischen Produzenten schadeten. Der Schritt könnte die amerikanische Agrarindustrie erschüttern, da die Volksrepublik größter Abnehmer von Hirse und auch Sojabohnen aus den USA ist.

Der Schritt sei Chinas Antwort auf Trumps Vorgehen bei Waschmaschinen, sagte Li Qiang, Chefanalyst der Beratungsgesellschaft Shanghai JC Intelligence. Die USA führten im vergangenen Jahr 4,76 Millionen Tonnen Hirse nach China aus. Das war der Großteil der chinesischen Importe von rund fünf Millionen Tonnen im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar. Damit schlagen die Hirseausfuhren fast doppelt so stark zubuche wie die aus China in die USA exportierten Aluminiumbleche, bei denen die US-Regierung Anti-Dumping-Ermittlungen eingeleitet hat.

Trump hatte zuletzt seine „America zuerst“-Politik mit Schutzzöllen auf chinesisches Aluminium, Waschmaschinen und andere Waren vorangetrieben. Zudem gehen US-Behörden der Frage nach, ob US-Unternehmen in China gezwungen werden, ihre Technologie an ihre chinesischen Partner weiterzugeben. Autohersteller und andere Unternehmen können in China nur in Kooperation mit chinesischen Partnern aktiv sein.

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