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Stromausfälle Venezuelas Präsident will Strom 30 Tage lang rationieren

Nach mehreren Stromausfällen hat Nicolás Maduro nun einen 30-Tage-Plan zur Rationierung des Stroms angekündigt. Er warnte zudem vor Unruhen als Reaktion auf die Stromausfälle.
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Der Plan werde helfen, mit den Ausfällen umzugehen, die sich auch auf die Wasserversorgung und Kommunikation ausgewirkt haben, so Maduro. Quelle: AFP
Nicolás Maduro

Der Plan werde helfen, mit den Ausfällen umzugehen, die sich auch auf die Wasserversorgung und Kommunikation ausgewirkt haben, so Maduro.

(Foto: AFP)

CaracasAngesichts immer wiederkehrender Stromausfälle hat der Präsident des Krisenlandes Venezuela, Nicolás Maduro, einen 30-tägigen Plan zur Rationierung des Stroms angekündigt. Der Plan werde helfen, mit den Ausfällen umzugehen, die sich auch auf die Wasserversorgung und Kommunikation ausgewirkt haben, sagte Maduro im staatlichen Fernsehen am Sonntag.

Der Präsident warnte vor Unruhen als Reaktion auf die Stromausfälle. Auf Aufruf des selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó hatten am Sonntag bereits Menschen vereinzelt demonstriert.

In dem südamerikanischen Land war am Sonntag erneut der Strom ausgefallen, so wie an den Vortagen. Die in Europa ansässige Organisation Netblocks, die die Netzwerkverbindungen überwacht, teilte mit, nur 15 Prozent des Landes seien online. Am Sonntagnachmittag wurde der Strom wieder hergestellt. Die meisten Venezolaner rechnen allerdings mittlerweile damit, dass er bald wieder ausfällt.

Der bisher schlimmste Stromausfall in Venezuela war Anfang März. Er verschlimmerte die humanitäre Krise und intensivierte den Konflikt zwischen Maduro und Guaidó. Die Opposition wirft der Regierung vor, das Stromnetz nicht genügend gewartet zu haben. Maduro macht Sabotage durch die USA verantwortlich, hat aber keinen Beweis dargelegt.

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