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Stromausfall Neue Ermittlungen gegen Guaidó wegen Sabotage in Venezuela

An dem bereits fünf Tage andauernden Stromausfall soll der selbsternannte Übergangspräsident Guaidó schuld sein, behauptet Caracas. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Sabotage.
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Der Übergangspräsident liefert sich mit Nicolás Maduro einen Machtkampf. Quelle: AFP
Juan Guaidó

Der Übergangspräsident liefert sich mit Nicolás Maduro einen Machtkampf.

(Foto: AFP)

Caracas Die venezolanische Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Sabotage gegen die Energieversorgung gegen den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó. Das teilte Generalstaatsanwalt Tarek William Saab laut einem Bericht des Fernsehsenders Telesur am Dienstag mit. Ein massiver Stromausfall legt das südamerikanische Krisenland seit Donnerstag lahm. Die Wiederherstellung der Versorgung geht nur schleppend voran und erleidet immer wieder Rückschläge.

Die Regierung macht einen von der Opposition und den USA geplanten Cyberangriff für den Stromausfall verantwortlich. Zwei Verdächtige wurden bereits festgenommen. Sie sollen nach Angaben der Regierung versucht haben, das Kommunikationssystem des wichtigen Guri-Wasserkraftwerks zu sabotieren. Die Opposition hingegen spricht von verschleppten Investitionen, Korruption und Missmanagement.

Die venezolanische Justiz leitete bereits im Januar ein erstes Ermittlungsverfahren gegen Guaidó ein, nachdem sich der Abgeordnete zum Übergangspräsidenten erklärt und Staatschef Nicolás Maduro damit offen herausgefordert hatte. Dabei wurde auch eine Ausreisesperre gegen ihn verhängt. Trotzdem hatte er das Land zuletzt für eine Reise durch Südamerika verlassen.

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  • dpa
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