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Südamerika Anschlag auf kolumbianische Polizei – Regierung macht ELN-Rebellen verantwortlich

Bei einem Sprengstoffanschlag in Kolumbien sterben 20 Menschen. Der Verteidigungsminister macht einen berüchtigten Guerilla-Kämpfer verantwortlich.
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Kolumbiens Verteidigungsminister warnt vor einem Sprengstoffattentäter der linken Guerillaorganisation ELN. Quelle: Reuters
Guillermo Botero

Kolumbiens Verteidigungsminister warnt vor einem Sprengstoffattentäter der linken Guerillaorganisation ELN.

(Foto: Reuters)

BogotáNach dem schweren Bombenanschlag mit über 20 Toten auf eine Polizeiakademie in Bogotá hat die kolumbianische Regierung die linke Guerillaorganisation ELN für die Tat verantwortlich gemacht. „Diese Leben wurden zerstört durch eine verwerfliche Aktion, durchgeführt von der ELN“, sagte Verteidigungsminister Guillermo Botero am Freitag.

Kurz nach einer Zeremonie zur Beförderung von Kadetten hatte ein Mann ein mit Sprengstoff beladenes Auto auf das Gelände der Polizeischule General Santander im Süden der Millionenmetropole gefahren und zur Detonation gebracht.

Wie die Polizei am Freitag erklärte, wurden zehn der 68 Verletzten noch in Krankenhäusern behandelt. Präsident Duque ordnete drei Tage der nationalen Trauer an. Der Anschlag war der folgenschwerste seit Jahren gegen Polizei oder Militär in Kolumbien.

Bei dem Täter handelte es sich laut Botero um ein ELN-Mitglied mit dem Tarnnamen Mocho Kiko. Er sei ein Sprengstoffexperte, der in seiner Zeit bei einer Zelle der Rebellen an der Grenze zu Venezuela beim Hantieren mit Sprengstoff einen Arm verloren habe. Bereits zuvor hatten die Behörden erklärt, der 56-jährige Täter habe einen Kleinlaster mit 80 Kilogramm Sprengstoff für den Anschlag genutzt.

Die ELN-Rebellen haben in jüngster Zeit mehrfach Angriffe auf die kolumbianische Polizei verübt. Friedensgespräche zwischen der Gruppe und der Regierung von Präsident Iván Duque liegen auf Eis.

Mit der größten Rebellenorganisation Kolumbiens, Farc, hatte die Regierung 2016 ein Friedensabkommen geschlossen. Dadurch wurde ein 50 Jahre langer Konflikt mit Schätzungen zufolge 260.000 Toten und sieben Millionen Vertriebenen beendet.

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  • ap
  • dpa
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