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Südamerika USA verhängen Sanktionen gegen venezolanischen Militärgeheimdienst

Der US-Finanzminister sagte zur Begründung der Sanktionen, die USA wollten die „unmenschliche Behandlung politischer Gegner (...) und Militärangehöriger beenden.“
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„Wir wollen die unmenschliche Behandlung politischer Gegner, unschuldiger Zivilisten und Militärangehöriger beenden.“ Quelle: Reuters
US-Finanzminister Steven Mnuchin

„Wir wollen die unmenschliche Behandlung politischer Gegner, unschuldiger Zivilisten und Militärangehöriger beenden.“

(Foto: Reuters)

Washington, Caracas Nach dem Tod eines oppositionellen Marineoffiziers in venezolanischem Gewahrsam hat das US-Finanzministerium Sanktionen gegen den Militärgeheimdienst DGCIM verhängt. „Die politisch motivierte Festnahme und der tragische Tod von Kapitän Rafael Acosta war unnötig und inakzeptabel“, sagte Finanzminister Steven Mnuchin am Donnerstag. „Wir wollen die unmenschliche Behandlung politischer Gegner, unschuldiger Zivilisten und Militärangehöriger beenden.“

Nach den Informationen der sogenannten Lima-Gruppe aus mehreren lateinamerikanischen Ländern und Kanada sowie der venezolanischen Opposition war Korvettenkapitän Acosta von bewaffneten Männern festgenommen worden. Eine Woche später sei er mit sichtbaren Zeichen von Folter am Körper vor einem Richter erschienen und wenig später in einem Krankenhaus gestorben.

Aufgrund der nun verhängten Sanktionen werden alle Vermögenswerte des Militärgeheimdienstes in den USA eingefroren. Zudem dürfen US-Bürger keine Geschäfte mit ihm machen. In dem seit Monaten andauernden Machtkampf zwischen Staatschef Nicolás Maduro und dem selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó haben die USA bereits eine ganze Reihe von Sanktionen gegen Maduros Umfeld und staatliche Stellen verhängt.

Mehr: Unter norwegischer Vermittlung haben Venezuelas Staatschef Maduro und Oppositionsführer Guaidó den Dialog miteinander wieder aufgenommen.

  • dpa
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