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Südkorea Artillerieschüsse aus Nordkorea erwidert

Nach kurzen Artilleriefeuer aus Nordkorea hat Südkoreas Marine mit Warnschüssen geantwortet. Nordkorea weist die Vorwürfe zurück und schiebt es auf Explosionen bei Hausabrissen - Südkorea habe sich erschrecken lassen.
10.08.2011 Update: 11.08.2011 - 03:47 Uhr Kommentieren
Südkoreanische Soldaten. Quelle: dpa

Südkoreanische Soldaten.

(Foto: dpa)

Seoul Südkoreas Marine hat an der umstrittenen innerkoreanischen Seegrenze im Gelben Meer einige Warnschüsse Richtung Nordkorea abgegeben. Das Militär habe mit drei Schüssen über dem Meer auf kurzes Artilleriefeuer aus dem kommunistischen Nachbarland reagiert, sagte ein Sprecher des Generalstabs der südkoreanischen Streitkräfte in Seoul.

Ein Geschoss aus Nordkorea war demnach nahe der zu Südkorea gehörenden Insel Yonpyong ins Meer gefallen, die vor neun Monaten von der nordkoreanischen Küstenartillerie beschossen worden war. Der Generalstab schloss nicht aus, dass die Schüsse der nordkoreanischen Volksarmee in Richtung Seegrenze im Zuge von Schießübungen abgefeuert wurden.

Nordkorea hat am Donnerstag die Berichte über den Artillerieangriff zurückgewiesen. Südkorea habe sich offenbar von „normalen Explosionen“ für ein Wohnungsbauprojekt erschrecken lassen, hieß es in einer Meldung der Nachrichtenagentur KCNA. Dabei sei es nur darum gegangen, die Lebensverhältnisse der Bevölkerung zu verbessern. Es sei völlig absurd, dass Südkorea das verwechselt habe.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten sich nach der Versenkung eines südkoreanischen Kriegsschiffes im März 2010 und dem Inselbeschuss im November deutlich verschärft. Bei beiden Vorfällen waren 50 Menschen ums Leben gekommen. Südkorea macht den Norden auch für den Schiffsuntergang verantwortlich.

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    Unterdessen übermittelte der südkoreanische Rot-Kreuz-Verband nach Angaben des Vereinigungsministeriums in Seoul eine Liste mit Lebensmitteln nach Nordkorea, die Südkorea als Hilfe anbietet. In Nordkorea hatten zuletzt Taifune und heftige Regenfälle schwere Schäden angerichtet.

    • dpa
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