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„SwissLeaks“ Österreich will Daten von Frankreich

Die Bank HSBC hat in der Schweiz zahlreichen Personen bei der Steuerhinterziehung geholfen. Viele Länder ermitteln längst auf Basis des geheimen Datensatzes „SwissLeaks“. Österreich hat Frankreich um Hilfe gebeten.
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Die Schweizer Tochter half bei der Steuerhinterziehung – und wurde von der Mutter umgekrempelt. Quelle: Reuters
HSBC Private Bank in Genf

Die Schweizer Tochter half bei der Steuerhinterziehung – und wurde von der Mutter umgekrempelt.

(Foto: Reuters)

Wien Österreich hat Frankreich um Daten in Zusammenhang mit Schweizer Schwarzgeldkonten bei der britischen Großbank HSBC gebeten. Das Finanzministerium in Wien habe die französischen Steuerbehörden am Mittwoch um entsprechende Amtshilfe ersucht, erklärte ein Sprecher des Finanzministeriums.

Frankreich hat dem internationalen Journalisten-Zusammenschluss ICIJ zufolge seit Ende 2008 Zugang zu dem Datensatz. Das Ministerium habe die Steuerfahnder gebeten, eine Liste von Personen mit Bezug zu Österreich auszuhändigen. Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um rund 400 Fälle.

Nach Recherchen von ICIJ soll HSBC in der Schweiz Wohlhabenden aus aller Welt bei Steuerhinterziehung oder Geldwäsche geholfen haben. Das Recherche-Netzwerk hat eigenen Angaben zufolge einen als „SwissLeaks“ bekannten Datensatz aus den Jahren 2006 und 2007 intensiv ausgewertet.

HSBC hatte erklärt, es habe in der Vergangenheit Fehler bei der Aufsicht und der Durchsetzung von Regeln und Vorschriften bei der Schweizer Tochter gegeben. Inzwischen sei die Bank aber radikal umgebaut.

  • rtr
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