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Syrien Armee beendet mit neuen Luftangriffen Waffenruhe in Idlib

Die Rebellengruppen sollen nach Angaben des syrischen Regierung die Waffenruhe abgelehnt haben. Nun fliegt die syrische Armee neue Luftangriffe.
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Das Gebiet rund um Idlib wird von der Al-Kaida-nahen Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS) dominiert. Quelle: AFP
Idlib

Das Gebiet rund um Idlib wird von der Al-Kaida-nahen Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS) dominiert.

(Foto: AFP)

Damaskus Syriens Regierung hat die Waffenruhe für das letzte große Rebellengebiet des Bürgerkriegslandes rund um die Stadt Idlib aufgekündigt und neue Luftangriffe geflogen. Die von der Türkei unterstützten „Terrorgruppen“ hätten die Waffenruhe abgelehnt und mehrfach Gebiete angegriffen, erklärte Syriens Armeeführung, wie das Staatsfernsehen am Montag meldete.

Die Armee und die bewaffneten Kräfte würden deswegen ihre Kampfoperationen wieder aufnehmen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, Jets der Regierung hätten Angriffe auf die Stadt Chan Schaichun geflogen.

Syriens Führung hatte am vergangenen Donnerstag einer Waffenruhe für das Rebellengebiet rund um Idlib im Nordwesten des Landes zugestimmt. Danach beruhigte sich die Lage trotz gegenseitigen Beschusses.

Allerdings stellte die Regierung die Bedingung, dass sich die Rebellen aus einer im vergangenen Jahr zwischen Russland und der Türkei vereinbarten Pufferzone zurückziehen. Das sei jedoch nicht verwirklicht worden, teilte die Armeeführung weiter mit. Die Türkei erlaube ihren „Werkzeugen“ unter den Terrorgruppen weiter Angriffe.

Das Gebiet rund um Idlib wird von der Al-Kaida-nahen Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS) dominiert. Russland als Verbündeter der Regierung und die Türkei als Unterstützer der Aufständischen hatten sich im vergangenen September im russischen Schwarzmeerort Sotschi darauf geeinigt, eine 15 bis 20 Kilometer breite Pufferzone in der Region einzurichten. So sollte eine Regierungsoffensive abgewendet werden.

Mehr: Die USA wünschen sich mehr deutsche Unterstützung in Syrien. Die Bundesregierung will keine Bodentruppen entsenden, die Anti-IS-Koalition soll aber weiter gehen.

  • dpa
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