Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Syrien Assad warnt vor Militärintervention

Seite 2 von 2:

Syrische Sicherheitskräfte greifen nach Angaben von Oppositionellen seit Tagen die Hafenstadt Latakia an. Dabei werden angeblich auch Wohnviertel von Kriegsschiffen aus beschossen. Die Protestbewegung teilte am Sonntag mit, nahe der türkischen Grenze seien zwei junge Männer erschossen worden, die aus dem von der Armee belagerten Viertel Al-Ramel Al-Dschanubi in Latakia geflohen seien. Sie starben bei dem Versuch, in die Türkei zu entkommen.

Am Samstag starben mindestens acht Menschen, als syrische Truppen die Protesthochburg Homs mit Granaten und Panzern angriffen. Im Dorf Mohassan in Deir al-Zor im Nordosten Syriens sollen zwölf Soldaten hingerichtet worden sein, weil sie nicht auf Demonstranten schießen wollten.

Oppositionelle werfen den Truppen von Präsident Assad vor, „systematisch“ Zivilisten anzugreifen. Dies käme einer Menschenrechtsverletzung gleich, sagte Navi Pillai, die Chefin der UN Menschenrechtskommission. Die New Yorker Organisation Human Rights Watch rief die 57 Staaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit auf, gegen Syrien vorzugehen, weil Damaskus mit der „brutalen Unterdrückung friedlicher Proteste“ die Organisationscharta verletzte.

Nach Angaben von Oppositionellen wurden seit dem Beginn der Proteste gegen Assads Regime mindestens 1860 Zivilisten und 422 Sicherheitskräfte getötet. Die OCHA-Delegation soll keine Menschenrechtsverletzungen untersuchen. Sie hat vielmehr die Aufgabe zu prüfen, welche humanitäre Hilfe zu leisten wäre, wenn es freien Zugang zu den Bedürftigen gäbe. Die USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben Assad zum Rücktritt aufgefordert und wollen UN-Sanktionen gegen Syrien im Weltsicherheitsrat durchsetzen.

Brexit 2019
  • dpa
Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "Syrien: Assad warnt vor Militärintervention"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote