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Syrien Bürgerkrieg kostete bis zu 70.000 Leben

In dem fast zweijährigen Konflikt zwischen Regierung und Aufständischen sind bis zu 70.000 Menschen ums Leben gekommen. Dies schätzen die Vereinten Nationen und kritisieren die Tatenlosigkeit des Sicherheitsrates.
Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, warf dem Sicherheitsrat in der Syrien-Frage Versagen vor. Quelle: dapd

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, warf dem Sicherheitsrat in der Syrien-Frage Versagen vor.

(Foto: dapd)

New York Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, sagte am Dienstag in New York, der mangelnde Konsens des UN-Sicherheitsrates beim Thema Syrien und seine daraus resultierende Tatenlosigkeit seien desaströs. „Und die Zivilisten auf allen Seiten müssen den Preis zahlen“, kritisierte Pillay. Die Zahl der Todesopfer nähere sich jetzt 70.000.

Anfang Januar hatte Pillay erklärt, mehr als 60.000 Menschen seien während des Aufstandes gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad getötet worden.

Die internationale Gemeinschaft ist uneins, wie sie sich in dem Konflikt, der sich längst zu einem Bürgerkrieg ausgewachsen hat, verhalten soll. UN-Sanktionen gegen Assads Führung, die ein Ende der Gewalt erreichen könnten, sind wiederholt am Veto von Russland und China gescheitert.

  • rtr
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