Syrien-Konflikt Assad ruft zur Mobilisierung gegen Rebellen auf

Im syrischen Bürgerkrieg setzt Präsident Baschar al-Assad weiter auf Gewalt. Die erhofften Signale auf eine Beilegung des Konflikts gingen von seiner ersten öffentlichen Rede seit mehr als sechs Monaten nicht aus.
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Assads Rede wurde vom staatlichen syrischen Fernsehen übertragen. Quelle: AFP

Assads Rede wurde vom staatlichen syrischen Fernsehen übertragen.

(Foto: AFP)

DamaskusSyriens Präsident Baschar al-Assad hat zur vollständigen nationalen Mobilisierung aufgerufen, um den Aufstand gegen ihn niederzuschlagen. In seinem ersten öffentlichen Auftritt seit November bezeichnete Assad in der Oper von Damaskus am Sonntag die Rebellen als Al-Kaida-Terroristen.

„Das Leiden ist über das gesamte Land gekommen“, sagte der Präsident. „Es gibt keinen Raum mehr für Freude, es fehlen Sicherheit und Stabilität auf den Straßen.“ Ausdrücklich schloss er die Rebellen von einer möglichen politischen Lösung ausgeschlossen. Verhandlungen mit „Marionetten“ des Westens werde es nicht geben.

Eine politische Lösung des Konfliktes sei nur auf der Grundlage eines Endes der ausländischen Finanzierung der Rebellen möglich, so Assad. „Wir werden mit einer Hand reformieren und mit der anderen Hand den Terrorismus zerstören“, sagte er.

Syrien sei einer beispiellosen Attacke ausgesetzt. „Es ist ein Konflikt zwischen dem Volk auf der einen Seite und Killern und Kriminellen auf der anderen Seite.“

In dem seit März 2011 andauernden Aufstand gegen Assad sind nach UN-Schätzungen mehr als 60.000 Menschen getötet worden. Die Rebellen kontrollieren mittlerweile große Teile des Landes und sind bis an die Tore der Hauptstadt herangerückt.

Die Aufständischen rekrutieren sich überwiegend aus der sunnitischen Bevölkerungsmehrheit. Assad gehört der den Schiiten verwandten Gruppe der Alawiten an.

 

  • dpa
  • rtr
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9 Kommentare zu "Syrien-Konflikt: Assad ruft zur Mobilisierung gegen Rebellen auf"

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  • Syrien wird nicht fallen!
    Geostrategisch kann sich das China - und vor allem Russland nicht leisten.
    Nach Syrien käme Iran - und dann wäre der USraelische Imperialismus sowohl an der Pforte von Peking, sowie an der südlichen Grenze zu Moskau.
    Erfreulicherweise zeigt Putin seit langem dem dekadenten faschistischem Westen, wo der Bartel den Most holt.
    Der Einkreisungspolitik hat er um Königsberg/Kaliningrad durch Aufstellung von hocheffizienten Iskander-Raketen den feuchten Träumen der US-Falken Paroli geboten.

    Im östlichen Mittelmeer hat er eine beachtliche Armada von Kriegsschiffen zur Unterstützung Syriens postiert.
    Iskander/SS 26 Abwehrraketen neuester Bauart sind in Syrien installiert - keine fremde Rakete und kein Bomber wird es schaffen, Syrien zu erreichen.
    Seitdem ist der irre "Bibi" merklich kleinlauter geworden - er weiß, daß für Israel im Falle des Falles der reale Holo ansteht! Der letzte macht dann in Tel Aviv das Licht aus...

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Der Krieg in Syrien ist kein Bürgerkrieg denn die sogenannten "Rebellen" sind zum größtenteil ausländische Söldner vom Westen und den Emiraten + Saudi Arabien finanziert.
    Die Rebellen sind Terroristen die vor nichts zurückschrecken: Tötung von Zivilisten, abschlachten von Gefangenen, Geiselnahme, Sprengung von Krankenhäusern und Schulen, Einsatz von Giftwaffen usw...
    Der Kampf von Baschar al Assad ist absolut legitim und sein Sieg erstrebenswert. Der Westen macht sich Kompliz von Verbrechern die Syrien stürzen wollen. Gott sei Dank wird er noch Russland und anderen Ländern unterstütz, aber wie lange noch?

  • Seltsam was sich so alles zu Assad findet in den unweiten des Internets:

    "Ja aber auf dem Boden ist die syrische Regierung in einer starken Position. Die militärische Lage hat sich geändert. Die Franzosen selbst haben aufgehört, sich auf "befreite Gebiete" zu beziehen, die sie anstrebten, mittels eines Mandates der Vereinten Nationen zu verwalten. Diese Bereiche sind immer weiter geschrumpft, und da, wo sie weiterbestehen, sind sie in Händen von wenig präsentablen Salafisten. Die FSA Truppen erhielten Befehle, ihre Positionen aufzugeben und sich um die Hauptstadt herum für einen letzten Angriff zu formieren. Die Contras hofften, die palästinensischen, überwiegend sunnitische Flüchtlinge gegen das multireligiöse Regime aufzuwiegeln, in der Art und Weise, in der Hariri im Libanon versuchte, die sunnitischen Palästinenser aus dem Lager von Nahr el Bared gegen die schiitische Hisbollah aufzuhetzen. Wie im Libanon scheiterte dieses Projekt, weil die Palästinenser sehr wohl wissen, wer ihre Freunde sind, wer wirklich für die Befreiung ihres Landes kämpft. Insbesondere im israelischen acht Tage Krieg gegen Gaza sind es die iranischen und syrischen Waffen, die den Unterschied machten, während die Golf-Monarchien nicht den kleinsten Finger rührten."

  • Weder findet dort ein "Aufstand gegen Assad" statt, noch "kontrollieren die Rebellen große Teile des Landes"!

    Das sind die Propagandalügen die uns die garantiert qualitätsfreien Medien verkaufen wollen. Diese internationale Soldateska ist heillos unorganisiert und jeder kleine "Kommandant" pflegt dort sein Ego. Wie üblich unter diesen angeheuerten Dummkillern, denn sie kämpfen des Geldes wegen und keinesfalls aus nationaler Räson.
    Diese Landsknechte sind das Kanonenfutter für die Interessen der westlichen Ausbeutung und des untergehenden US-Imperialismus.
    Wenn die morgen nicht mehr bezahlt werden oder sie keine Perspektive mehr haben das Land zu plündern, dann packen die ganz fix ihre Waffen ein und suchen sich einen neuen Auftraggeber.

    Über die Medien und ihre peinlichen Darstellungen kann man nur noch lachen...wie peinlich und unangenehm muß es den Redakteuren, die noch rudimentär etwas klaren Verstand besitzen, aber gezwungen sind das zu schreiben, was Verleger - die größten Nutten des Systems - von ihnen erwarten?

    GROTTENPEINLICH...

  • Das Handelsblatt, als ein Lügenorgan der Zionisten schämt sich nicht im geringsten einen solchen Lügenscheißdreck zu verbreiten. Die Wahrheit ist genau gegenteilig, die Terroristen der westlichen Zionisten stehen vor dem Ende.Sollten USrael und seine Natohilfstruppen in Syrien einmarschieren, wird es den 3. Weltkrieg, mit der Vernichtung der USA;Israel und Westeuropa geben und große Teile Russlands und Chinas werden überleben und das wäre gut so. Hans

  • Zeitgleich mit Assads Rede wurden in Deutschland die bis gestern problemlos erreichbare Website von SANA und weitere Seiten syrischer Medien gesperrt. In Syrien selbst funktioniert das Internet und der Aufruf dieser Seiten problemlos, wie aus einschlägigen Blogs zu erfahren ist.

    Die Berichterstattung in deutschen Medien ist auffällig gleichgeschaltet: Überalle werden exakt die gleichen Zitate aus Assads Rede und Zusammenfassungen wiedergegeben. Eine Überprüfung, ob diese Zitate richtig sind und der Inhalt der Rede korrekt zusammengefasst wird, ist nur schwer möglich.

    Leider haben auch die einschlägigen Syrien-Blogs den Wortlaut der Rede noch nicht übersetzt und veröffentlicht. Um an erste Informationen zu kommen, muss man ausländische Medien, z.B. Russia Today bemühen. Eigenartig, dort klingt die Zusammenfassung der Rede ganz anders.

    Der Aufmacher in unserer Presse ist die "volle Mobilmachung", die Assad angeblich ausruft. Hier sind offenbar Assoziationen mit der Göbbels Rede "Wollt ihr den totalen Krieg?" ausdrücklich erwünscht.

    Aljazeera veröffentlicht zumindest Videos der ersten 5 Minuten der Rede mit englischer Synchronübersetzung. Dort wo es spannend wird, endet das Video - leider. Auf Youtube ist nur die Begrüssung und der Beifall der Zuhöhrer zu Beginn der Rede zu finden. Sonderbar, dass keine fortfolgenden Ausschnitte der Rede bei Youtube verfügbar sind, oder?

    Ich gehe davon aus, der volle Wortlaut der Rede wird nicht dauerhaft zu verheimlichen sein. Ich vertraue da auf die einschlägige Blogs und neue Spiegelseiten syrischer Medien. Ich bin sehr gespannt, wie die Berichterstattung in unseren Medien zu beurteilen sein wird, wenn man erst den tatsächlichen Inhalt der Rede kennt.

    Die Art der Berichterstattung in unseren Medien ist einseitig, der Versuch einer Zensur erbärmlich.

  • Die könnten ähnlich wie das A-Team noch ein paar Maschinengewehre an erbeutete Rettungshubschruber aus humanitären Hilfslieferungen schweißen!

    Und abgesehen davon? Was geschieht wenn Rebellen auch aufrüsten? Bei Assad kann man Hans Blix vorbeischicken der schreibt dann eine ganz böse Waffensystem-Inventurliste ...

    (http://images.sodahead.com/polls/001546143/659389372_HansBrix_xlarge.jpeg)

    ... inklusive geLEPERter, pardon auf syrischen Flughägfen gePARKter Passagerjets, denn mit denene haben die so eine Art kritische-Masse-Zünder für eine "passive Atombombe" besteehnd aus einem zzivilen Atomkraftwerk auf dem Gebiet des Gegners.

    http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=3113

    "Danach würden sogar die modernen Anlagen, die gegen den Absturz eines Phantom-Kampfjets ausgelegt sind, beim Einschlag eines Verkehrsflugzeugs zerbröseln. Eine Boeing 747 und ein Airbus A-340 haben eine Spannweite von rund 60 Metern, sie wiegen beim Start 14 Mal mehr als eine Phantom, ihre Tanks fassen rund 30-Mal mehr. Prallten diese Maschinen selbst mit einer moderaten Geschwindigkeit von 400 Kilometern pro Stunde auf die Betonwand eines Reaktors, würden sie äußere und innere Hülle durchbohren, den Kühlkreislauf und die Sicherheitssysteme beschädigen. Innerhalb einer Stunde käme es zur Kernschmelze, Flächen im Umkreis von bis zu 250 Kilometern wären langfristig verseucht."

  • Appelle an den "Endsieg": Da geht Assad also ein Licht auf, dass er diesen Krieg demnächst verlieren wird..

    -Eigentlich könnte man das als gute Nachricht auffassen, denn das heißt ja nichts anderes, als dass er sich bald Richtung Iran absetzen wird.
    Aber was kommt danach? Dank des kompletten moralischen Versagen des Westens (Motto: Wegschauen statt helfen) wird dort wohl der nächste "Gottesstaat" entstehen.

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