Syrien-Konflikt Deutschland schickt Diplomaten nach Hause

Deutschland hat vier weitere syrische Diplomaten ausgewiesen. Über die genauen Gründe machte das Auswärtige Amt keine Angaben. Außenminister Westerwelle sprach von einem Zeichen der Distanz zum Assad-Regime.
Update: 10.12.2012 - 14:53 Uhr 6 Kommentare
Das Auswärtige Amt machte keine Angaben zur Ausweisung. Quelle: ap

Das Auswärtige Amt machte keine Angaben zur Ausweisung.

(Foto: ap)

BerlinDeutschland hat am Montag vier weitere syrische Diplomaten ausgewiesen. Zu den genauen Gründen äußerte sich das Auswärtige Amt nicht. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sprach jedoch von einem „klaren Zeichen, dass wir die Beziehungen zum Assad-Regime auf ein absolutes Minimum reduzieren“.

Bereits im Mai hatte Syriens Botschafter auf Beschluss der Bundesregierung seinen Posten räumen müssen. Die vier Mitarbeiter der Botschaft in Berlin haben nach den diplomatischen Gepflogenheiten nun bis Donnerstag Zeit, Deutschland zu verlassen.

 
  • dpa
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6 Kommentare zu "Syrien-Konflikt: Deutschland schickt Diplomaten nach Hause"

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  • Schon mal darüber nach gedacht, dass der Westen und hier vor allem Europa nach Gründen sucht, die unkontrollierte Muslimische Zuwanderung zu stoppen? Erst werden die Länder „befreit“ und danach als Terrorstaaten bezeichnet. Und schon hat man einen guten Grund die Zuwanderung zu unterbinden und evtl. sogar ungeniert Ausweisungen vornehmen zu können. Mittlerweile dürfte auch bei den Eliten in Europe die Erkenntnis durchgedrungen sein, dass Multikulti tot ist und man sich hiervon verabschieden muss. Die Frage ist „nur wie?“. Erst ein bisschen Befreier, danach Terror, und zum Schluss „du kommst hier nicht rein“. Und wenn es ganz schief läuft „du bist raus“. Und das wird innerhalb der nächsten 5 Jahre passieren.

  • Will Westerwelle Syrien den Krieg erklären?. Normalerweise werden Diplomaten vor einer Kriegserklärung ausgewiesen oder wenn sie Spionage getrieben haben
    Dieser Hobbyaußenpolitiker Westerwelle ist das was er ist, er hängt als Puppenjunge an Fäden, die andere ziehen.

  • Deutschland unterstützt den terroristischen Angriffskrieg gegen ein souveränes und friedliches Land. Und die deutsche Presse schweigt - so wie sie es auch im Falle der hundertfach gebrochenen EU-Verträge getan hat.Ich kann es kaum glauben.

  • Wir wissen doch alle, auch Sie und Sie und Sie, dass das, was Zeitung und TV über Syrien und Assad berichten erstunken und erlogen ist. Alle wissen es, dass die Rebellen und die FSA vom Westen bzw. Ausland gesteuert und mit Waffen beliefert werden, um Syrien auch weiterhin in die Knie zu zwingen. Und nun werden systematisch von Seiten unserer Politiker die Daumenschrauben immer enger gestellt, um dem westlichen Volk wohl zu veranschaulichen und mental einzustimmen, dass der finale Schlag gegen Syrien wohl unausweichlich sein wird. Die Abwehrraketen sind ja so gut wie stationiert. Es spielt doch gar keine Rolle, ob Menschen dabei ums Leben kommen und ein Land in Schutt und Asche gebombt wird. Dieses schmutzige Spiel der Eliten ist an Scheinheiligkeit und Falschheit nicht mehr zu überbieten.Und alle machen brav mit !!

  • Tja, so läuft der Hase. Ist die Diktatur erst mal gestürzt, kommt das nächste Problem. Unter Saddam war im Irak weitstgehend Ruhe im Gebälk, danach haben die Schiiten erst mal auf den Putz gehauen und die "Befreier" gebührend mit Sprengsätzen und Selbstmordkommandos empfangen. Nun, wer einmal lügt (USA), dem glaubt man eben nicht.

    Und Ägypten? Was ist von dem Hauch "Demokratie" nach dem Sturz Mubaraks geblieben? Null komma nix, jetzt kommen die Islamisten.

    Mit Syrien wird genau das Gleiche passieren, der Hass gegenüber dem Westen ist stärker als die Dankbarkeit für die "Befreiung".

  • Während die sunnitischen Aufständischen inzwischen mit der Vertreibung der Christen begonnen haben, setzt die Bundesregierung ihre Politik der Unterstützung der Terroristen fort und fällt der syrischen Regierung in den Rücken.

    Pfui Teufel!

    Aus dem Irak NICHTS gelernt.

    Ausgerechnet dieselben Gutidioten, die immer davon schwafeln, daß man "aus der Geschichte lernen" müsse.

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