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Syrien-Konflikt Iran dementiert Vergeltungs-Pläne gegen USA

Der Sprecher der iranischen UN-Mission in New York hat Berichten über Vergeltungsmaßnahmen im Falle eines US-Angriffs auf Syrien widersprochen. Hintergrund der Unterstellungen sei eine gezielte Beeinflussung des US-Kongresses.
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Irans Präsident Hassan Rowhani. Quelle: AFP

Irans Präsident Hassan Rowhani.

(Foto: AFP)

Teheran Der Iran hat einen Zeitungsbericht über Vergeltungsmaßnahmen im Fall eines US-Angriffs in Syrien dementiert. „Das sind lediglich absurde Unterstellungen, die wir kategorisch dementieren“, sagte der Sprecher der iranischen UN-Mission in New York nach Angaben der Nachrichtenagentur Mehr am Samstag. Nach Einschätzung von Aliresa Mirjussefi sei das Ziel solcher Unterstellungen, die Abstimmungen im US-Kongress zugunsten eines Militärangriffs in Syrien zu beeinflussen.

Das „Wall Street Journal“ hatte am Freitag berichtet, dass die Geheimdienste die Botschaft eines hohen iranischen Funktionärs an schiitische Milizionäre im Irak abgefangen hätten. Darin würden die mit Iran verbündeten Extremisten aufgefordert, US-Einrichtungen zu attackieren, wenn Syrien angegriffen werden sollte. Die Geheimdienste befürchten demnach auch Vergeltungsschläge gegen US-Einrichtungen im Libanon sowie auf US-Schiffe im Persischen Golf.

 

  • dpa
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3 Kommentare zu "Syrien-Konflikt: Iran dementiert Vergeltungs-Pläne gegen USA"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Na so etwas - das Wall-street-journal berichtet - und wieder sind ominöse Geheimdienst-Informationen ans Licht gekommen. Wer sich informieren lässt von Geschäftemachern, die eine militärische Auseinandersetzung begrüssen, weil davon so viele Rüstungsgeschäfte abhängen, der ist selber schuld. Umgekehrt sollte sich niemand wundern, wenn ein angegriffenes Land mit seinen Verbündeten im Falle eines Angriffs versucht angemessen zu reagieren. Und dass dann die Lage schnell ausser Kontrolle geraten kann ist historische Erfahrung. M.E. werden die Russen aber nicht all zu viel riskieren - haben sie doch auch wirtschaftliche Interessen und China macht sowieso eine "pragmatische" Politik, hält sich gerne raus und bildet ständig neue Handelsbeziehungen. "Wer (lohnend) handel treibt schiesst nicht so schnell aufeinander".

  • Sehe ich genauso...
    Wer Wind seht, wird Sturm ernten.

  • Wieso sollten die US-Terroristen glauben daß sie ihre Verbrechen ungestraft verüben können?

    Hier ist die internationale Gemeinschaft aufgerufen deutliche Zeichen zu setzen.

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