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Syrien-Konflikt Wer kämpft eigentlich gegen wen?

Seit zweieinhalb Jahren erschüttern die Kämpfe Syrien. Was mit dem arabischen Frühlings begann, hat sich über einen Kampf der Bevölkerungsgruppen zu einem Krieg entwickelt, der nun die ganze Welt in Atem hält.
27.08.2013 - 13:36 Uhr 6 Kommentare
Eine Straße in Deir Ezzor in Ost-Syrien: Von der Demokratie-Bewegung ist nichts mehr geblieben. Quelle: AFP

Eine Straße in Deir Ezzor in Ost-Syrien: Von der Demokratie-Bewegung ist nichts mehr geblieben.

(Foto: AFP)

Düsseldorf Das Leid der Zivilbevölkerung in Syrien bewegt die Welt seit zweieinhalb Jahren. Mehr als 100.000 Syrer kamen im Bürgerkrieg ums Leben. 6,8 Millionen Menschen sind laut Vereinten Nationen auf der Flucht, darunter rund drei Millionen Kinder. Was mit friedlichen Protesten für mehr Demokratie begann, hat sich schnell zu einem über die Landesgrenzen hinweg reichenden Bürgerkrieg entwickelt.

Im Frühjahr 2011 ist der arabische Frühling voll im Gange. Massenproteste haben die Regierungen in Tunesien, Libyen und Ägypten zum Rücktritt gezwungen oder zumindest schwer in Bedrängnis gebracht. Im März drohen die dank des Internets gut organisierten Demonstrationen auch auf Syrien überzugreifen. Gegen Ende des Monats nehmen die Proteste, die zuerst von Studenten und Schülern initiiert wurden, an Umfang und Intensität zu. Schüler hatten in der Stadt Dar'a politische Parolen an Wände geschmiert und waren verhaftet worden. Daraufhin formierten sich die ersten Demonstrationen, bei denen die Freilassung der Kinder gefordert wird. Als sich die Proteste ausweiten, kommt es in Damaskus und anderen Metropolen Syriens zu den ersten Massenverhaftungen.

Die politische Führung jedoch nicht nur mit Gewalt: Sie verspricht politische, wirtschaftliche und juristische Reformen, die das Volk beruhigen sollen. Präsident Baschar al-Assad verkündigt den Rücktritt der Regierung, um einen Neuanfang zu symbolisieren. Er spricht auch davon, dass hinter den Protesten „ausländische Verschwörer“ stecken.

Am 22. April kommt es in Damaskus bei Anti-Regierungs-Protesten im Anschluss an das Freitagsgebet zu dem ersten Massaker. Heckenschützen erschießen nach Angaben der Opposition in ganz Syrien 112 Demonstranten. Der von Aktivisten „Karfreitags-Massaker“ genannte Vorfall ist der erste größere Ausbruch von tödlicher Gewalt bei den Protesten. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte nahmen Sicherheitskräfte der Regierung in dieser Anfangsphase mehr als 70.000 Menschen fest.

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    6 Kommentare zu "Syrien-Konflikt: Wer kämpft eigentlich gegen wen?"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ist EINFACH ZU LÜGEN WENN ES EINEM WAHRHEIT IST aber wenn einer dann WAHRE WAHRHEIT ZEIGT und man will EHRLICH BLEIBEN ODER GLAUBHAFT UND DAFÜR UNEHRLICH SEIN MUSS ??? KOMMT DAS ZITTERN und der WAHRHEIT WISSENDE WARTET AUF BEWEIS DURCH TAT ZU BEWEISEN WENN VOR sich HAT !!!!
      BEOBACHTE alle MEDIEN UND HAB WECHSEL VERSTANDEN .
      Mein BEITRAG , in diesem Strang HIER , von " . . . ", im Namen HB , GELÖSCHT UND NICHT ZENSIERT WURDE , WURDE ALSO VERSTANDEN .

      http://www.youtube.com/watch?v=KdFNafVwcqM&feature=player_embedded
      Funker Vogt - Hard Way

      Frank Frädrich MUSS ANTZIONIST SEIN WENN GESUND UND NICHT Gottloser Atheist

      http://www.youtube.com/watch?v=dTo5HxsV5Q0
      Böhse Onkelz - Ich

    • Wieso immer die armen Syrier? Die Syrier sind doch im Libanon einmarschiert und haben vorsätzlich viele, zu viele Libanesen ermordet. Warum wir dies vergessen? Wir brauchen in Deutschland keine Mörder!! Der Islam hat den Befehl: Tötet Andersgläubige! Überall, wo der Islam herrschet, gibt es nur Tote. Warum holen wir die Mörder in unser christliches Land? Wenn unsere Politiker unbedingt sterben wollen, sollen Sie es allein mit Ihren Familienangehörigen machen! Ich will, als Christ leben und nicht meine Mörder ins Land holen und noch finanziell unterstützen, wie deutsche Politiker es wollen!!!!!!

    • Sicher ist dieser Angriff von den UN abgesegnet, denn wir sind ja kein Verbrecherstaat.

    • Zitat aus dem Text:
      "... religiöse Minderheiten wie Christen, Schiiten und Drusen, die bisher von dem politischen System Syriens unterdrückt wurden."

      So ein Quatsch: Das Regime war und ist der Garant Religionsfreiheit und -toleranz, wenn auch natürlich nicht in dem Maße wie hier in Deutschland.

      Wenn sie unterdrückt wurden, warum kämpfen sie dann an der Seite Assads?

      Die Unterdrückung herrscht jetzt in den Teilen Syriens, wo die Sunniten z.Z. die Kontrolle haben.
      Am allerschlimmsten wo die al-Qaida-nahe Al-Nusra-Front und verbündete Extremisten, Islamisten, Dschihadisten, Terroristem und radikal islamistischen Fanatiker jetzt leider die Bevölkerung terrorisieren.
      So sollen sie ganze christliche Dörfer massakriert haben und töten sogar Kinder, wie Augenzeuge berichteten.

      Die große Unterdrückung würde es geben wenn die sunnitische Mehrheit an die Macht kommen würde.

      Obama, der "Friedensnobelpreisträger" (wie lächerlich) unterstützte und unterstützt weiterhin eben auch gerade diese Terrorgruppe mit Waffen etc. und ist für den Fortbestand und die Eskalation der Gewalt in Syrien mitverantwortlich.

      Der Westen kämpft angeblich gegen den Terrorismus, unterstützt aber diesen und hat es in der Vergangenheit auch getan.

      Auch unterstütze damals die USA den Irak im Krieg gegen den Iran in den 80ern, der Chemiewaffen auch gegen Zivilisten einsetze.
      Das war dann hingegen für die USA ok, denn der Irak kämpfte ja schließlich für ihre Interessen.

    • Pressemitteilung
      Tausende Patienten mit neurotoxischen Symptomen in von Ärzte ohne Grenzen unterstützten Krankenhäusern behandelt

      „Ärzte ohne Grenzen kann weder die Ursachen dieser Symptome nach wissenschaftlichen Kriterien bestimmen noch ermitteln, wer für einen möglichen Angriff verantwortlich ist“.
      http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/2013/pm-2013-08-24/index.html


      21.06.2013 - Die syrische Opposition, beinahe erklärt
      http://www.youtube.com/watch?v=DFzVs0u5qBQ


    • In syrien kämpfen radikale Islamisten (terroristen) gegen die Regierung um aus dem Land ein islamischen Gottesstaat zu gründen.
      Die Aussenpolitik nützt die gute Gelegenheit um ihre eigenen Interessen zu befriedigen.

      Die westlichen Länder unterstützen den Terrorismus und sprechen dann von einer politischen Lösung... das muss man sich mal vorstellen!!!

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