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Syrien Maas: Bundesregierung will weitere IS-Kinder nach Deutschland holen

Die Bundesregierung arbeitet daran, weitere IS-Kinder von Syrien nach Deutschland zu holen. Erstmals waren zuvor vier Kinder zurückgeholt worden.
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Maas betonte: „Sie können auch nicht für die Taten ihrer Eltern verantwortlich gemacht werden, und deshalb wollen wir dort helfen.“ Quelle: dpa
Außenminister Heiko Maas

Maas betonte: „Sie können auch nicht für die Taten ihrer Eltern verantwortlich gemacht werden, und deshalb wollen wir dort helfen.“

(Foto: dpa)

Berlin Die Bundesregierung arbeitet nach den Worten von Außenminister Heiko Maas (SPD) unter schwierigen Bedingungen daran, weitere Kinder von IS-Kämpfern nach Deutschland zu holen. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass auch weitere Kinder Syrien verlassen können“, sagte Maas am Montag in Berlin.

Zuvor waren an der syrisch-irakischen Grenze erstmals drei Waisenkinder und ein krankes Mädchen übergeben worden, die über die Stadt Erbil nach Deutschland ausgeflogen werden sollen. Sie hatten zuvor im syrischen Flüchtlingslager Al-Hol gelebt. „Es handelt sich im Wesentlichen um Kleinkinder, und deren Unterbringung dort ist alles andere als optimal“, sagte Maas. Er betonte: „Sie können auch nicht für die Taten ihrer Eltern verantwortlich gemacht werden, und deshalb wollen wir dort helfen.“

In jedem Einzelfall müssten schwierige Fragen beantwortet werden – zur Identität und zur Organisation ihrer Ausreise. Maas bedankte sich „bei all denjenigen, die diese Ausreise unter so schwierigen und auch unter gefährlichen Umständen möglich gemacht haben“.

Mehr: Es sind erstmals Kinder von deutschen IS-Anhänger von Syrien nach Deutschland übergeben worden. Die Kinder seien drei Waisen und ein krankes Baby.

  • dpa
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