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Syrien Offenbar vier IS-Anführer bei Luftangriff getötet

Nach Angaben aus Moskau ist es Russland gelungen, mit Luftangriffen vier ranghohe IS-Anführer zu töten. Darunter soll sich auch Muhammad al-Schimali, der für neue Rekruten verantwortlich war, befinden.
08.09.2017 - 11:08 Uhr Kommentieren
Muhammad al-Schimali, der für neue Rekruten verantwortlich war, wurde offenbar durch einen russischen Luftangriff getötet. Quelle: dpa
Islamischer Staat Propaganda

Muhammad al-Schimali, der für neue Rekruten verantwortlich war, wurde offenbar durch einen russischen Luftangriff getötet.

(Foto: dpa)

Moskau/Deir as-Saur Bei russischen Luftangriffen auf die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien sind nach Angaben aus Moskau vier ranghohe IS-Anführer getötet worden. Insgesamt seien bei dem Angriff auf die Stadt Deir as-Saur rund 40 Kämpfer umgekommen, teilte das russische Verteidigungsministerium am Freitag mit. Demnach sind unter den getöteten Muhammad al-Schimali, der für neue Rekruten verantwortlich war, sowie Gulmurod Chalimow, den das russische Militär als „Kriegsminister des IS“ bezeichnete.

Chamilow ist der Agentur Interfax zufolge ein ehemaliger tadschikischer Polizeioffizier, der unter anderem eine US-Ausbildung zum Kampf gegen Terroristen bekommen hat. 2015 war er untergetaucht und zum IS übergelaufen. In einem Video-Clip hatte er gedroht, den Dschihad in seine zentralasiatische Heimat zu tragen. Die USA hatten Berichten zufolge 2016 eine Belohnung von drei Millionen Dollar auf Hinweise zu Chamilows Aufenthaltsort ausgesetzt.

Hunderte Bürger der islamisch geprägten Ex-Sowjetrepublik Tadschikistan sollen sich nach Einschätzung von Sicherheitsbehörden dem IS angeschlossen haben. Die Regierung fürchtet, dass Rückkehrer Anschläge in ihrer Heimat verüben könnten.

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