Syrien Rebellen berichten von schweren Gefechten bei Aleppo

Die in Syrien im Februar ausgerufene Feuerpause wurde bislang weitgehend eingehalten. Auf ihr ruhen die Hoffnungen auf ein Ende des Bürgerkriegs. Nun hat die Armee offenbar eine Offensive gegen die Rebellen gestartet.
In einer Erklärung der Armee hieß es, die Offensive sei eine Reaktion auf eine Verletzung der Waffenruhe durch die Rebellen. Quelle: Reuters
Zivilisten in Aleppo

In einer Erklärung der Armee hieß es, die Offensive sei eine Reaktion auf eine Verletzung der Waffenruhe durch die Rebellen.

(Foto: Reuters)

BeirutIn Syrien ist es Aufständischen zufolge zu den schwersten Gefechten mit Regierungstruppen seit der Ausrufung der Feuerpause gekommen. Ein Vertreter der islamistischen Al-Scham-Revolutionsbrigaden sagte am Mittwoch, der Angriff der Armee auf Telat al-Eis südlich von Aleppo sei abgewehrt worden. Die der Opposition nahestehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete von koordinierten Luft-, Artillerie- und Raketenangriffen auf Stellungen der Aufständischen in der Nacht. Die Rebellen hatten jüngst Telat al-Eis unter ihre Kontrolle gebracht. In einer Erklärung der Armee hieß es, die Offensive sei eine Reaktion auf eine Verletzung der Waffenruhe durch die Rebellen.

Die im Februar ausgerufene Feuerpause wurde bislang weitgehend eingehalten. Auf ihr ruhen die Hoffnungen auf ein Ende des Bürgerkriegs. Der Waffenstillstand gilt nicht für die radikal-islamischen Gruppen wie die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS).

So ist es um das Weltkulturerbe bestellt
Ziel erreicht
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Soldaten der syrischen Armee haben am Wochenende nach wochenlangen blutigen Kämpfen und mit Hilfe der russischen Luftwaffe sowie der libanesischen Hisbollah-Miliz die Wüstenstadt Palmyra vollständig vom IS zurückerobert.

Siegesfeier
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Einem Militärvertreter vor Ort zufolge zogen sich die Dschihadisten nach Osten und Norden in ihre Hochburgen Suchnah, Raka und Deir Essor zurück. Experten entschärften Sprengsätze und Minen, die die Kämpfer zurückließen, dann besetzen die Soldaten die Neustadt von Palmyra.

Stadt in Trümmern
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Die Wohnbezirke waren nahezu menschenleer, viele Häuser waren zerstört, wie ein AFP-Reporter berichtete. Vor dem Krieg lebten dort etwa 70.000 Menschen.

Säulenstraße – vor dem Krieg
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Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich „ermutigt und glücklich“, dass Palmyra vom IS befreit sei. Das Erbe müsse nun beschützt und gewahrt werden, sagte er.

Historische Kulisse
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Die spannende Frage: In welchem Zustand sind die historischen Schätze, die Palmyra zum Weltkulturerbe der Uno gemacht haben?

Säulenstadt
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Altertümerchef Maamun Abdulkarim sagte, er habe „mit dem Schlimmsten gerechnet“. „Aber die Landschaft ist im Großen und Ganzen in einem guten Zustand.“ Palmyra könne mit Hilfe der Uno wieder aufgebaut werden und „so werden wie vorher“.

Reste erhalten
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„Wir hatten solche Angst, dass wir in die Ruinen kommen und sie komplett zerstört vorfinden würden“, sagte ein syrischer Soldat in Palmyra. Diesem Tor wurde der Bogen herausgeschlagen, seine Pfeiler stehen aber noch.

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