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Syrien UN-Experten dürfen nach Chemiewaffen suchen

Der syrische Machthaber Assad hat sich nach langer Zeit dazu durchgerungen, Waffeninspekteure der Vereinten Nationen ins Land zu lassen. Diese wollen so bald wie möglich die Vorwürfe des Chemiewaffeneinsatzes überprüfen.
31.07.2013 Update: 31.07.2013 - 22:44 Uhr 2 Kommentare
Ein syrischer Rebell zieht eine Gasmaske an: Die Uno darf jetzt im Land nach chemischen Waffen suchen. Quelle: AFP

Ein syrischer Rebell zieht eine Gasmaske an: Die Uno darf jetzt im Land nach chemischen Waffen suchen.

(Foto: AFP)

New York Die Vereinten Nationen schicken ein Team von Chemiewaffen-Experten nach Syrien. Die Mission werde „sobald wie möglich“ in das Bürgerkriegsland aufbrechen, teilten die UN am Mittwoch in New York mit. Zunächst sollten drei Vorfälle untersucht werden, unter anderem einer in der Stadt Chan al-Asal nahe Aleppo im Norden des Landes. Die syrische Regierung wirft den Rebellen vor, dort im März unter anderem mit Giftgas zahlreiche Menschen getötet zu haben. Die beiden anderen Vorfälle, die untersucht werden sollen, wurden zunächst nicht konkret benannt.

Das Expertenteam werde auf Basis der bislang gesammelten Informationen und der mit Syrien getroffenen Vereinbarungen arbeiten, hieß es. Weitere Details gaben die UN zunächst nicht bekannt. Bereits am vergangenen Wochenende hatte Syrien eine Vereinbarung mit den Vereinten Nationen in der Frage der Chemiewaffen-Inspektionen bestätigt, zum konkreten Inhalt aber zunächst nichts bekanntgegeben. Zuvor hatte Damaskus sich stets geweigert, die UN-Fachleute ins Land zu lassen.

Die UN-Abrüstungsbeauftragte Angela Kane und der Giftgasexperte Åke Sellström waren in der vergangene Woche in die syrische Hauptstadt Damaskus gereist, um dort mit Regierungsvertretern zu verhandeln. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte Sellström im März zum Leiter einer Expertengruppe ernannt, die Vorwürfe prüfen soll, wonach in Syrien Chemiewaffen zum Einsatz kommen. Der Schwede hatte in den 1990er Jahren im UN-Auftrag die Vernichtung von chemischen Waffen im Irak überwacht.

Die Regierung von Präsident Baschar al-Assad und seine Gegner bestreiten den Einsatz von Giftgas. Den UN liegen aber 13 Berichte über den Einsatz chemischer Waffen vor. Seit Beginn der Erhebung gegen Assad im März 2011 sind Zahlen der UN zufolge mehr als 100.000 Menschen getötet worden.

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    Mehr zu: Syrien - UN-Experten dürfen nach Chemiewaffen suchen
    2 Kommentare zu "Syrien: UN-Experten dürfen nach Chemiewaffen suchen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • UN - die Eugeniker Handlanger für die Al Ciaida.
      Hoffentlich kann Syrien gegen die NEW WORLD ORDER bestehen und die Al Qaida besiegen. Über 60% der Kämpfer , die angeblichen Freitheitskämpfer oder Rebellen, kommen aus Saudi Arabien...

    • Wichtig ist vor allem, daß Syrien Zugang für die sogenannten UN-Inspektoren nur da gewährt, wo nicht die Gefahr besteht daß Militärspionage betrieben werden kann.

      Denn die Machthaber in Washington, Paris und London haben leider die Gewohnheit ihre Agenten in den UN-Inspektoraten zu plazieren.

      Ebenso ist es wichtig die "Inspektoren" und ihre Arbeit zu inspizieren.

      Denn im Fälschen von "Beweisen" gibt es viele Spezialisten in den westlichen Hauptstädten.

      ...

      Nachdem es Syrien und seiner Armee nun gelungen ist den Terroristen entscheidende Schläge zu versetzen, sind Resourcen für diese Aufgaben frei geworden.

      ...

      Natürlich werden die westlichen Regimes das Inspektionsspiel weiterspielen so lange es geht, um sich die Möglichkeit einer Legitimation eines Angriffs auf Syrien offenzuhalten.

      Wenn man bei diesen "Inspektionen" nichts "findet", wird man weitere Inspektionen fordern, ... ad infinitum.

      ...

      Das beschämende ist in erster Linie, daß es eine Öffentlichkeit im Westen und auch in Deutschland gibt, die dem zynischen und verbrecherischen Spiel der Westmächte zuschaut so als wäre nichts dabei.

      Offensichtlich ist es den Westmächten gelungen, auch mit der Folgenlosigkeit ihrer Verbrechen im Irak, die Öffentlichkeit moralisch soweit abzustumpfen, daß die meisten Menschen nicht mehr als ein Achselzucken für die westlichen Verbrechen übrig haben.

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