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Syrienpolitik in der Sackgasse Erdogans und Europas Ohnmacht

Die türkische Syrienpolitik wird zum Problem der EU. Statt den Sturz Assads zu unterstützen, muss Präsident Erdogan mitansehen, wie das Regime immer stärker wird. Wie lange kann das noch gut gehen? Eine Analyse.
11.02.2016 - 20:00 Uhr
Der Syrienkrieg hat eine komplett neue Dynamik erhalten. Quelle: AFP
Türkischer Staatschef Erdogan

Der Syrienkrieg hat eine komplett neue Dynamik erhalten.

(Foto: AFP)

Ankara Die Panzer biegen auf die Siegerstraße ein. Der syrische Präsident Baschar al-Assad gewinnt mit Unterstützung Russlands eine Offensive nach der anderen, erobert wichtige Handelsrouten zurück und belagert Stück für Stück die syrische Metropole Aleppo. 500 Menschen sind bereits gestorben, Zehntausende fliehen aus der Stadt. Die meisten von ihnen landen an der Grenze zur Türkei. Denn das Land lässt die Flüchtlinge nicht rein. Doch die von Russland und Iran unterstützten Vorstöße in Nordsyrien setzen Ankara allmählich unter Druck. Die eilig erstellten Flüchtlingslager auf syrischer Seite mögen der Versuch sein, doch noch eine Flugsicherheitszone zu etablieren. Doch statt den Sturz Assads zu unterstützen, muss der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan mit ansehen, wie das Regime immer stärker wird und syrische Kurden bald den gesamten Grenzabschnitt zur Türkei kontrollieren könnten. Die Syrienpolitik Ankaras – und damit die der Nato – fällt in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

Der Autor ist Handelsblatt-Redakteur in Frankfurt. Quelle: Bert Bostelmann für Handelsblatt
Ozan Demircan

Der Autor ist Handelsblatt-Redakteur in Frankfurt.

(Foto: Bert Bostelmann für Handelsblatt)

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