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Syrischer Bürgerkrieg Aktivisten zählen nach russischen Luftangriffen 39 tote Zivilisten

Laut Angabe von syrischen Menschenrechtsaktivistin haben russische Luftangriffe in vier Tagen das Leben von 39 Zivilisten gefordert. Auch vierzehn extremistische Rebellen seien bei den Attacken getötet worden.
03.10.2015 - 16:11 Uhr
Russische Kampflugzeuge vom Typ Sukhoi Su-27. Nach Angaben von Aktivisten haber russische Luftangriffe in Syrien bisher 39 tote Zivilisten gefordert. Quelle: dpa
Syrien

Russische Kampflugzeuge vom Typ Sukhoi Su-27. Nach Angaben von Aktivisten haber russische Luftangriffe in Syrien bisher 39 tote Zivilisten gefordert.

(Foto: dpa)

Latakia Bei russischen Luftschlägen sind nach Angaben von Aktivisten in Syrien innerhalb von vier Tagen 39 Zivilisten getötet worden. Wie die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mitteilte, waren unter ihnen acht Kinder. Darüber hinaus seien 14 extremistische Rebellen ums Leben gekommen: zwölf IS-Dschihadisten und zwei Kämpfer der Al-Kaida-nahen Al-Nusra-Front. Russische Flugzeuge attackieren seit der Nacht zum Mittwoch Ziele in Syrien, um die Truppen von Präsident Baschar al-Assad zu entlasten.

Nach Angaben der Menschenrechtsbeobachter wurde zuletzt auch eine Gebirgsregion nördlich der Hafenstadt Latakia bombardiert, in der eine internationale Organisation in einem Krankenhaus Verletzte versorge. Informationen über Tote und Verletzte gab es zunächst nicht. In Latakia leben überwiegend Assad-Anhänger. Die Stadt wurde bereits häufiger von islamistischen Rebellen aus dem Umland attackiert.

Laut syrischen Medien flogen russische Kampfflugzeuge in 24 Stunden mehr als 20 Einsätze und attackierten dabei neun Stellungen der IS-Miliz. Den Menschenrechtsbeobachtern zufolge wurde auch eine IS-Anlage westlich von Al-Rakka getroffen, der inoffiziellen Hauptstadt der Extremisten.

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