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Tag 1: Die Agenda Merkel und die Finanzkrise prägen Davos

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So wünschenswert und notwendig eine strengere Regulierung der Finanzmarktteilnehmer auch ist, so unvermeidbar sind die Auswirkungen auf das Wachstum der Weltwirtschaft. Sowohl der IWF als auch die Weltbank gehen in ihren jüngsten Studien davon aus, dass sich das globale Wachstum deutlich abschwächen wird. Darüber diskutieren Orit Gadiesh, Vorsitzende von Bain & Company, Doug McMillon, Chef von Wal-Mart, die indonesische Tourismusministerin Mari Elka Pangestu und Martin Senn von Zurich Financial Services. Eine eigene Veranstaltung mit Managern und Politikern unter anderem aus Kolumbien, Venezuela, Brasilien und Mexiko beleuchtet die wirtschaftliche Situation in Lateinamerika.

Wie sehr die Euro-Krise die Weltwirtschaft beeinflusst, diskutieren Bilfinger- Berger-Chef Roland Koch und die Wirtschaftsweise Beatrice Weder di Mauro unter anderem mit dem türkischen EU-Minister Egemen Bagis, dem britischen Historiker Timothy Garton Ash und dem französischen Topbanker Baudouin Prot von BNP Paribas. Die Runde soll nicht nur über die Zukunft der Euro-Zone sprechen, sondern auch darüber diskutieren, wie die ausländischen Investoren wieder Vertrauen fassen und wie die Probleme in Griechenland und Italien gelöst werden können. Ganz nebenbei soll über den Einfluss von Spekulanten und die Rationalität von Finanzmärkten gesprochen werden. Ein anspruchsvolles Programm.

Neben Kanzlerin Merkel tritt am ersten Tag des Weltwirtschaftsforums noch eine weitere prominente CDU-Politikerin in Davos auf: Ursula von der Leyen. Die Bundesarbeitsministerin beteiligt sich an einer Debatte über Humankapital. Zusammen mit Harold McGraw, Vorsitzender von McGraw-Hill, Vineet Nayar, Vize-Chef der indischen Firma HCL Technologies sowie William Lacy Swing, Generaldirektor der Internationalen Organisation für Migration, wird von der Leyen über die strukturellen Probleme der Arbeitslosigkeit und die Bedeutung weiterer Technologisierung auf dem Arbeitsmarkt diskutieren.

Das Thema dürfte der CDU-Politikerin gefallen. Denn anders als in vielen anderen Industriestaaten ist es der deutschen Politik und Wirtschaft gelungen, dass die Zahl der Arbeitslosen weiter gesunken ist. In diesem Jahr peilt die Regierung sogar einen Beschäftigungsrekord von mehr als 41 Millionen Menschen an. Das hat Vorbildcharakter.

@hb_vorort bei Twitter

Brexit 2019
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