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"Tag des Grauens verändert das Bewusstsein" Handelskammer: Anschläge sind keine Gefahr für Investoren

Die Spanische Handelskammer in Deutschland sieht nach den Terroranschlägen in Madrid keine Gefahr für deutsche Investitionen in Spanien.

HB FRANKFURT/MAIN. „Ich glaube nicht, dass man Spanien als instabiles Land für Investoren einstuft“, sagte der Geschäftsführer der Kammer, Andreas Marek, am Freitag in Frankfurt. Allerdings befürchte er, dass deutsche Unternehmer geplante Reisen wie etwa zu Messen absagen könnten. „Es liegt nahe, dass die Teilnehmer Angst haben.“

Einen Rückzug deutscher Unternehmen aus Spanien erwartet Marek jedoch nicht. Spanien sei für die Firmen zu wichtig, besonders als Stützpunkt für das Lateinamerika-Geschäft. Der Handelskammerchef äußerte zugleich sein Entsetzen über die Anschläge: „Dieser Tag des Grauens - das verändert das Bewusstsein“.

Spanien steht nach Angaben der Handelskammer als Zielland für deutsche Exporte an achter Stelle. Zu den Branchen, die dort stark engagiert seien, gehörten die Elektroindustrie und der Fahrzeugbau, aber auch traditionell die Chemie- und Pharmaindustrie. Namhafte deutsche Firmen wie Volkswagen, Opel, Daimler-Chrysler, BMW und BASF sind in Spanien vertreten.

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