Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Taiwan Foxconn-Chef Gou erwägt Präsidentschaftskandidatur

Der Chef des Apple-Zulieferers will im Januar bei den Präsidentschaftswahlen antreten. Für welche Partei er antreten will, ist noch nicht bekannt.
Kommentieren
Der Milliardär ist Taiwans reichste Person. Quelle: Reuters
Terry Gou

Der Milliardär ist Taiwans reichste Person.

(Foto: Reuters)

TaipehFoxconn-Chef Terry Gou erwägt, 2020 bei den Präsidentschaftswahlen in Taiwan ins Rennen zu gehen. „Ich habe letzte Nacht nicht geschlafen. 2020 ist entscheidend für Taiwan“, sagte Gou am Dienstag am Rande einer Veranstaltung. Vor allem vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen China und Taiwan überlege er, was er tun könne. „Was kann ich für die Jugend tun. Die nächsten 20 Jahre werden über ihr Schicksal entscheiden“, sagte Gou.

Der Milliardär ließ zunächst offen, für welche Partei er möglicherweise bei den Präsidentschaftswahlen im Januar antreten werde. Er werde so bald wie möglich entscheiden, ob er für die Oppositionspartei, die china-freundliche Kuomintang (KMT), kandidiere.

Parteiangaben zufolge ist der 69-Jährige seit über 50 Jahren KMT-Mitglied. Die KMT ist gegen die Unabhängigkeit Taiwans und setzt sich für engere Beziehungen mit China ein. Die Volksrepublik betrachtet Taiwan nach dem Ein-China-Prinzip als Teil des Landes. Taiwan hingegen hatte sich 1949 von der Regierung auf dem Festland losgesagt.

Gou, Gründer und Konzernchef des Apple-Zulieferers, ist Taiwans reichste Person mit einem geschätzten Vermögen von 7,6 Milliarden US-Dollar. Er hatte gegenüber Reuters am Montag angekündigt, sich in den kommenden Monaten aus dem operativen Geschäft zurückziehen zu wollen, um jungen Talenten den Weg zu ebnen.

Allerdings wolle Gou weiterhin Aufsichtsrat bei Foxconn bleiben. Der 1974 gegründete weltgrößte Auftragsfertiger mit einem Jahresumsatz von fast 170 Milliarden Dollar zählt mehr als eine Million Mitarbeiter, ein Großteil davon in China.

Brexit 2019
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Taiwan: Foxconn-Chef Gou erwägt Präsidentschaftskandidatur"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.