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Tausende auf der Straße Wütende Proteste im indischen Teil Kashmirs

Eine angebliche Vergewaltigung hat im indischen Teil von Kaschmir tausende Menschen aufgebracht. Sie warfen mit Steinen auf Polizeibeamte. Viele Schulen, Banken und Unternehmen in der Region blieben geschlossen.
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Srinagar/Indien Aus Protest gegen eine angebliche Vergewaltigung im indischen Teil von Kaschmir sind Läden und Unternehmen dort am Samstag geschlossen geblieben. Zuvor hatte eine Frau gegenüber der Polizei erklärt, zwei indische Soldaten hätten sie am Donnerstag nahe ihres Hauses im Dorf Manzgam, südlich der indischen Stadt Srinagar, entführt und in einer Hütte festgehalten, wo sie sie über zwei Tage mehrfach vergewaltigt hätten.

In Manzgam marschierten am Freitag Tausende und warfen mit Steinen auf Polizeibeamte, die nach Polizeiangaben mit Schlagstöcken und Tränengas reagierten. Mindestens fünf Zivilisten und vier Polizisten wurden verletzt.

Banken, Schulen und die meisten anderen Unternehmen folgten am Samstag einem Aufruf von Separatistenführern und blieben am Samstag in Srinagar geschlossen. Der öffentliche Verkehr war außer Betrieb und nur wenige Regierungsbeamte kamen zur Arbeit. Der Separatistenführer Syed Ali Shah Geelani wies die zum Vorwurf der Vergewaltigung eingeleiteten Untersuchungen der Polizei und des Heeres als voreingenommen zurück und rief zu einem öffentlichen Boykott in der Region auf.

  • dapd
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