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Telefon-Interview Taliban lancieren Lebenszeichen von deutscher Geisel

Die radikal-islamischen Taliban haben ihre deutsche Geisel mit einer westlichen Fernseh-Nachrichtenagentur in Afghanistan telefonieren lassen. Rudolf B. sagte APTN, er sei schwer krank, werde von seinen Kidnappern in den Bergen festgehalten und sei in großer Gefahr.

HB KABUL. Seine Geiselnehmer wollten mit der Regierung in Kabul über ein Ende seiner Gefangenschaft verhandeln, sagte Rudolf B. auf Englisch. Sie seien aber auch bereit, ihn zu töten. Rudolf B. erklärte, er bedauere, dass die deutsche Botschaft und die afghanische Regierung nicht auf sein Leid reagiert hätten.

Das Interview kam zu Stande, indem die Taliban aus eigenen Stücken bei APTN in Kandahar anriefen und dann die deutsche Geisel ans Telefon holten. Der zusammen mit Rudolf B. entführte Deutsche Rüdiger D. (44) war von den Geiselnehmern ermordet worden.

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