Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Terror in Belgien Explosionen am Flughafen und in der Metro

Bei Explosionen am Brüsseler Flughafen und in der Metro hat es mehrere Tote und Verletzte gegeben. Vor den Detonationen in der Abflughalle des Airports sollen Schüsse gefallen sein, Zeugen berichten von arabischen Rufen.
22.03.2016 Update: 22.03.2016 - 11:35 Uhr 13 Kommentare

Mehrere Explosionen am Brüsseler Flughafen

Brüssel Bei Explosionen am Brüsseler Flughafen Zaventem und in einer U-Bahn-Station sind am Dienstag mehr als zwanzig Menschen getötet worden. Wie ein Sprecher der Feuerwehr der Nachrichtenagentur AFP sagte, starben durch die Explosionen am Flughafen mindestens elf Menschen. In der U-Bahn-Station Maelbeek seien „durch eine sehr starke Explosion“ nach vorläufigen Erkenntnissen etwa zehn Menschen ums Leben gekommen. Eine dritte Explosion habe es nahe der Rue de la Loi im EU-Viertel gegeben.

Die Regionalregierung von Flandern hat den Flughafen nach dem Anschlag, für den die Staatsanwaltschaft einen Selbstmordattentäter verantwortlich macht, evakuiert. Außerdem wurde die Autobahn als auch die Bahnlinie zum Airport gesperrt. Für das Land gilt ab sofort die höchste Terrorwarnstufe. Behörden haben alle Bewohner der belgischen Hauptstadt aufgefordert, an einem sicheren Ort zu bleiben. Zudem wurden bis auf weiteres alle öffentlichen Verkehrsmittel gestoppt sowie Bahnhöfe geschlossen.

Bei der Detonation in der Abflughalle des Airports, in der sich zum Zeitpunkt der Explosionen sehr viele Menschen befunden haben, gab es offenbar mehrere Tote und etliche Verletzte. Der Sender RTBF berichtet unter Berufung auf Krankenhauskreise, bei den Explosionen seien mindestens zehn Menschen getötet und 30 verletzt worden. Die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtet wiederum, vor den beiden Explosionen im Flughafen seien arabische Rufe und Schüsse gehört worden.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    In der Metrostation Maelbeek – rund 13 Kilometer vom Flughafen und nur 500 Meter vom Sitz der EU-Kommission entfernt – gab es fast zeitgleich ebenfalls eine Explosion, Rauch stieg auf. Der Sprengsatz wurde in einer gerade eingefahrenen U-Bahn ausgelöst. Bilder vom Tatort zeigten einen völlig zerstörten Wagen. Sicherheitskräfte sperrten den Bereich im Stadtzentrum ab.

    Nach Augenzeugenberichten ereignete sich die erste Explosion im Flughafen in der Abflughalle im der Nähe der Check-In-Schalter. Unter den Verletzten befänden sich sehr viele uniformierte Mitarbeiter von Brussels Airlines und vom Flughafen Brüssel. Der Sender Sky News in London meldet, eine Explosion habe sich in der Nähe des Schalters der Fluggesellschaft American Airlines ereignet. Fernsehbilder zeigten Rauch aus dem Flughafenterminal aufsteigen, dessen Fenster zersplittert sind. Zeugen berichteten von zwei lauten Explosionen, Menschen flüchteten in Panik aus dem Flughafengebäude.

    Der niederländische Reporter Dennis Kranenburg, der zufällig am Brüsseler Flughafen war, berichtete im niederländischen Radio: „Wir kamen gerade an und wollten einchecken. Da war in etwa 30, 40 Meter Entfernung ein riesiger Lichtblitz. Große Brocken von der Decke fielen runter. Jeder fing an zu schreien und die Leute rannten weg.“

    Die Flüge zum Brüsseler Flughafen werden nun umgeleitet. Das berichtete der Sender La Première am Dienstag unter Berufung auf die belgische Flugaufsichtsbehörde Belgocontrol. Das Krisenzentrum rief Flugreisende auf, nicht zum Flughafen zu kommen.

    Belgien erhöhte nach den Anschlägen die Terrorwarnstufe laut der Regierung auf die vierte und damit höchstmögliche Stufe. Die niederländische Zeitung „Volkskrant“ meldet, dass auch in Holland Sicherheitsstufe erhöht wurde. In den Nachbarländern kommen Krisenstäbe zusammen. EU-Ratspräsident Donald Tusk twitterte: „Die EU gibt Brüssels Solidarität zurück und wird Brüssel, Belgien und Europa helfen, der Bedrohung durch den Terror entgegenzutreten.“

    In Brüssel galt bereits seit den Pariser Anschlägen im vergangenen November eine erhöhte Terrorwarnstufe. Mehrere der islamistischen Attentäter stammten aus dem Brüsseler Stadtteil Molenbeek, der seitdem im Visier der Ermittler steht. Erst am Freitag war in Molenbeek Salah Abdeslam gefasst worden, der seit den Anschlägen in der französischen Hauptstadt als Mittäter gesucht wurde. Er soll mit mehreren Komplizen weitere Attentate in Brüssel geplant haben.

    Startseite
    Mehr zu: Terror in Belgien - Explosionen am Flughafen und in der Metro
    13 Kommentare zu "Terror in Belgien: Explosionen am Flughafen und in der Metro"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    •  
      Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

    •  
      Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

    •  
      Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

    •  
      Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

    •  
      Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

    • Übrigens, wer heute die ersten Meldungen und Überschriften unserer Online-Qualitätsmedien las, weiss wie wir manipuliert werden sollen. Jedem war sofort klar, dass es sich in Brüssel um Terroranschläge handelt, nur die Qualitätsmedien wollten es nicht wahrhaben, weil es ihre monatelange „refugees welcome“ Medien-Kampagne ab absurdum führt!
      Auch ich werde hier zum Thema nicht mehr weiter kommentieren, weil es sinnlos ist.

    • Am Wochenende zwei DFB Spiele, auch mögliche Anschlagsziele islamistischer Terrorzellen?!

    • Beileid den Opfern, Madrid, LOndon, Paris, heute Brüssel. morgen wahrscheinlich Berlin, Frankfurt oder München. Für die Renditen und lobalisierungsgewinne der Wirtschaft und der Finanzmärkte durch weiterhin offene europäischen Grenzen (Schengen) muß eben der Blutzoll von Zivilisten bezahlt werden. Jeder klar denkende Mensch wusste es, dass es so kommen wird bei über 2 Mio. von arabischen Zuwanderern, hauptsächlich junge muslische Männer, von denen mit Sicherheit 1% gegen die westlichen Werte radikalsiert ist. Sie wollen den Krieg nach Europa tragen, was ihnen ja durch die erfolgreichen Anschläge gelingt. Ich will hier nicht verallgemeinern, nicht jeder Flüchtling ist ein Terrorist, andererseits kann es nicht sein, das wir weiterhin Schutz und Rückzugsräume anbieten und im Gegenzug als Dank für unsere Toleranz und Mitmenschlichkeit (Gutmenschentum) islamische Terroristen unsere Bürger in die Luft jagen. Für mich ist ab heute Ende mit der Willkommenskultur und der Gastfreundschaft, meine Toleranzgrenze ist endgültig erreicht und überschritten. Was hindert D daran, seinen Grenzen zu schliessen und die innere Sicherheit nicht weiter zu gefährden. Der schmode Mammon und Globalisierungsprofite können doch nicht das einzige EU- und Bundesregierungs-Argument sein, die deutschen Grenzen (Schengen) weiter offen zu halten, während gleichzeitig Zivilisten durch Terroranschläge sterben?!

    • Ups, politisch korrekt lässt sich sowas leider nicht verbergen.

    •  
      Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

    Alle Kommentare lesen
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%