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Terroranschläge Die Opferzahl in Sri Lanka steigt weiter an

Nach den Selbstmordanschlägen auf Hotels und Kirchen in Sri Lanka ist die Zahl der Toten auf 359 gestiegen. Viele Menschen befinden sich in kritischem Zustand.
Update: 24.04.2019 - 09:19 Uhr Kommentieren

IS bekennt sich zu Anschlägen in Sri Lanka

Colombo Die Zahl der Toten nach den Anschlägen in Sri Lanka ist der Polizei zufolge auf mindestens 359 gestiegen. Mehr als 60 Personen wurden im Zusammenhang mit den Angriffen inzwischen verhaftet, wie Parlamentspräsident Lakshman Kiriella an diesem Mittwoch sagte. Er rechnet damit, dass diese Zahl auf mehr als 100 steigen dürfte. Diesen Mittwoch schreckte eine Explosion in der Nähe des beliebten Savoy Kinos die Hauptstadt auf.

Es handelte sich nach Angaben der Polizei aber um eine kontrollierte Sprengung eines verdächtigen Motorrollers. Er war in der Nähe des Kinos geparkt. Sprengstoff sei nicht gefunden worden. Die Anschläge am Ostersonntag auf drei Kirchen und vier Hotels wurden der Polizei zufolge von neun Selbstmordattentätern verübt.

Acht von ihnen seien identifiziert. Unter den Attentätern sei eine Frau, sagte der stellvertretende Verteidigungsminister Ruwan Wijewardene. Die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte diesen Dienstag die Angriffe für sich.

Die Regierung in Colombo machte kurz zuvor zwei einheimische islamistische Organisationen für die Anschläge verantwortlich. Ihr Motiv sei nach ersten Ermittlungen Vergeltung für die Attentate auf zwei Moscheen in Neuseeland, bei denen im März 50 Menschen getötet worden waren. Davon habe die neuseeländische Regierung keine Kenntnis, sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern.

  • rtr
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