Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Terrorismus DNA-Analyse bestätigt Tod von Top-Terrorist Top

Die indonesische Polizei hat den Tod des berüchtigten Terroristen Noordin Mohammed Top nach DNA-Tests bestätigt. Gentechnische Analysen hätten die Identität des bei einer Razzia gegen militante Islamisten in Zentraljava getöteten Mannes zweifelsfrei bewiesen.
Top-Terrorist Top Quelle: dpa

Eine DNA-Analyse hat den Tod von Top-Terrorist Top bestätigt.

(Foto: dpa)

dpa JAKARTA. Nach Polizeiangaben vom Samstag waren DNA- Proben der Kinder des Getöteten mit denen der Leiche verglichen worden. Polizeisprecher Nanan Soekarna sagte am Samstag, der Leichnam werde sobald wie möglich an Tops Heimatland Malaysia zurückgegeben.

Die Polizei hatte im August schon einmal den Tod von Noordin Top gemeldet - fälschlich, wie sich nach DNA-Analysen herausstellte. Der Malaysier soll als Anwerber und Finanzier der Terrororganisation Jemaah Islamiyah tätig gewesen sein. Später hat er sich von der Gruppe losgesagt und seine eigene, noch radikalere Organisation gegründet. Auf der Flucht in Indonesien soll er zumindest zwei Mal geheiratet haben. Dies sei Teil seines Plans gewesen, immer wieder Schutz vor seinen Verfolgern zu finden.

Mit dem Tod Noordin Tops ist eine sechsjährige Jagd auf einen der meistgesuchten Terroristen Asiens zu Ende gegangen. Top galt als Drahtzieher der Terroranschläge auf zwei Luxushotels in Jakarta am 17. Juli dieses Jahres. Dabei hatten zwei Selbstmordattentäter sieben Menschen in den Tod gerissen. Auch zahlreiche weitere Anschläge wurden ihm zur Last gelegt. Dazu zählt auch das Blutbad in Bali, bei dem im Oktober 2002 mehr als 200 Menschen getötet worden waren.

Startseite
Serviceangebote