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"Terrorismus Folge des amerikanischen Abenteurertums" Iran: „Beleidigung“ durch Bush

In scharfer Form hat das staatliche iranische Fernsehen die jüngsten Terrorvorwürfe von US-Präsident George W. Bush gegen die Islamische Republik als Beleidigung von Staat und Volk zurückgewiesen.

HB TEHERAN. Der amerikanische Präsident bringe sich vor der iranischen und der Weltöffentlichkeit in Misskredit durch seine wiederholten und grundlosen Beschuldigungen, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Hamid-Reza Assefi, am Donnerstag im staatlichen Fernsehen. „Bush sollte wissen, dass Iran vor gut 26 Jahren der amerikanischen Vorherrschaft in diesen Land ein Ende bereitet hat“, sagte der Sprecher.

Bush hatte in seiner Rede am Mittwochabend (Ortszeit) Iran beschuldigt, wichtigster Unterstützer des Terrorismus zu sein und erneut den Stopp des iranischen Atomprogramms verlangt. Die USA unterstellen Iran, Atomwaffen entwickeln zu wollen.

Der staatliche iranische Fernsehsender IRIB bewertete die Bush- Äußerungen als „Beleidigung“ von Staat und Volk. Die Zunahme des Terrorismus in der Region sei Folge des amerikanischen Abenteurertums im Irak, erklärte der Sender, der als offizielles Sprachrohr der iranischen Führung gilt. Eine „eklatante Beleidigung“ der Nation sei auch die Ankündigung des amerikanischen Präsidenten, das iranische Volk beim Streben nach Freiheit zu unterstützen. Das iranische Volk habe zu keiner Zeit die Unterstützung von Bush und der Amerikaner benötigt und brauche sie auch nicht in Zukunft, betonte IRIB. Die USA ignorierten zudem jüngste Berichte der Internationalen Atomenergiebehörde, wonach das Atomprogramm des Landes nur friedlichen Zwecken diene.

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