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Terrorismus IS will 6,6 Millionen Dollar für US-Geisel

Neue US-Geiseln nach der Ermordung eines US-Journalisten: Die IS verlangt laut US-Medienberichten bereits für eine US-Geisel 6,6 Millionen Dollar Lösegeld. Außerdem haben sie eine weitere Geisel in ihre Gewalt gebracht.
27.08.2014 - 08:26 Uhr 1 Kommentar
Zerstörung wohin das Auge reicht: Die Stadt al-Mleiha nach heftigen Kämpfen zwischen IS- und  syrischen Regierungstruppen. Quelle: dpa

Zerstörung wohin das Auge reicht: Die Stadt al-Mleiha nach heftigen Kämpfen zwischen IS- und syrischen Regierungstruppen.

(Foto: dpa)

Washington Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) verlangt für eine als Geisel genommene Amerikanerin laut US-Medienberichten 6,6 Millionen Dollar (5 Millionen Euro) Lösegeld. Die 26-Jährige soll bei einem humanitären Einsatz in Syrien unterwegs gewesen sein, als sie Anfang August 2013 gefangen genommen wurde, berichteten die TV-Sender NBC und ABC am Dienstag (Ortszeit). Die Extremisten forderten die USA demnach auch zur Freilassung der pakistanischen Neurowissenschaftlerin Aafia Siddiqui auf, die 2010 wegen des Angriffs auf US-Soldaten in Afghanistan zu 86 Jahren Haft verurteilt worden war. Die Sender berufen sich auf einen Vertreter der Familie, die den Namen der Geisel zu deren Schutz nicht veröffentlichen will.

Die Frau soll eine von mindestens vier Amerikanern sein, die derzeit noch in Syrien und im Irak festgehalten werden. Die Islamisten drohen unverhohlen mit neuen Morden an Amerikanern - etwa dem Journalisten Steven Sotloff, der seit 2013 in Syrien vermisst wird. Ein Video der Enthauptung des 40-jährigen US-Journalisten James Foley hatte weltweit Entsetzen ausgelöst. Der Reporter Peter Theo Curtis war zuletzt nach fast zwei Jahren Geiselhaft freigelassen worden.

In der Gewalt der Terrorgruppe Islamischer Staat befindet sich auch eine junge Amerikanerin. Die 26 Jahre alte Frau, die für eine Hilfsorganisation arbeitet, ist damit die dritte amerikanische Geisel, die von der IS verschleppt wurde. Wie ein Vertreter der Familie des Opfers sagte, wurde die Frau bereits im vergangenen Jahr in Syrien gekidnappt. Ihr Name wurde zu ihrem Schutz geheim gehalten.

Die IS hat damit gedroht, US-Geiseln zu töten, wenn die Luftangriffe auf Stellungen der Organisation im Irak nicht eingestellt würden.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Terrorismus: IS will 6,6 Millionen Dollar für US-Geisel"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Geiselnahme und Lösegelderpressung ist ein lukratives Geschäftsmodell
      -----------
      Damit können sich die Terroristen neue Waffen kaufen.
      Und die Tötungsvideos dienen der Propaganda.

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