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Terroristen finden allerdings neue Kanäle USA: Einfrieren von Konten im Terrorkampf erfolgreich

Nach US-Einschätzung erweist sich das Einfrieren von Konten verdächtiger Personen und Gruppen im Kampf gegen den Terror als Erfolg.

HB HOLLYWOOD. Nach dem 11. September hätten die USA knapp 150 Mill. Dollar eingefroren und Finanztransaktionen von rund 400 Personen unterbunden, sagte der neue Leiter der US-Finanzbehörde zur Kontrolle ausländischer Vermögen, Robert Werner, am Mittwoch in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Dies habe die Bewegungsfreiheit von Terroristen und ihre Fähigkeit, sich zu finanzieren, eingeschränkt. „Unsere Maßnahmen können in sehr erheblichem Umfang die kriminellen Finanzströme stören und unterbinden“, sagte Werner, der in Hollywood im US-Bundesstaat Florida an einer Konferenz zum Kampf gegen die Geldwäsche teilnahm.

Natürlich habe die Strategie den Nachteil, dass Terroristen ihre Finanzmittel über andere Kanäle verschieben, sagte Werner. „Das war schon immer das Problem, dass sie schwerer zu finden sind, wenn sie aus dem offiziellen System verdrängt werden.“ Vermögen einzufrieren sei dennoch der beste Weg, die Finanzierung radikaler Gruppen zu stören.

Werners Behörde setzt Sanktionen gegen von den USA als verdächtig eingestufte Länder, Terroristen, internationale Drogenhändler und Personen durch, die mit der Weitergabe von Massenvernichtungswaffen zu tun haben.

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