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Terrormiliz Isis zerstört Moscheen im Nordirak

Mit Gegnern und Andersgläubigen kennen die Isis-Milizen kein Erbarmen. Im Norden des Iraks machen sie religiöse Stätten dem Erdboden gleich, in einem Dorf hängen sie Stammesführer auf.
05.07.2014 - 17:50 Uhr Kommentieren
Ein Isis-Anhänger schwenkt eine Fahne. Quelle: Reuters

Ein Isis-Anhänger schwenkt eine Fahne.

(Foto: Reuters)

Mossul Die sunnitische Terrormiliz Isis ist im Norden des Iraks mit brutaler Gewalt gegen Andersgläubige und Gegner vorgegangen. In der Provinz Ninive zerstörten Isis-Kämpfer mehrere Moscheen und andere religiöse Einrichtungen von Schiiten und Sunniten. Bilder im Internet zeigten, wie Isis-Kämpfer in Mossul und in der Umgebung der Stadt mindestens zehn Gebetsstätten und Grabmäler in die Luft sprengen oder mit Bulldozern dem Erdboden gleich machen. In einem mehrheitlich von Kurden bewohnten Ort richteten Isis-Milizen zehn Menschen hin. Die Opfer wurden erschossen oder aufhängt.

Lokale Medien bestätigten am Samstag die Zerstörungen der religiösen Stätten. In Mossul, rund 400 Kilometer nördlich von Bagdad, und in der Umgebung der Stadt demolierten Kämpfer der Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (Isis) mindestens fünf Gebetsstätten und Grabmäler, darunter historische Kulturgüter. In dem Ort Tel Afar zerstörten sie mindestens vier Moscheen und ein Grabmal.

Die Isis-Kämpfer hätten die religiösen Stätten als „heidnische Tempel“ bezeichnet, berichtete das irakische Nachrichtenportal „Al-Mada“. Tel Afar liegt rund 70 Kilometer westlich von Mossul. In dem Ort habe Isis bereits vor einer Woche drei Wallfahrtsorte und drei Moscheen zerstört, meldete das Nachrichtenportal „Shafaaq News“.

Isis hatte Mossul, die zweitgrößte Stadt des Iraks, Mitte Juni eingenommen. Die Terrorgruppe kontrolliert mittlerweile große Landesteile im Norden und Westen des Iraks. Sie beherrscht zudem weite Gebiete im benachbarten Bürgerkriegsland Syrien.

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    Die Extremisten hatten am vergangenen Sonntag in den beiden Ländern ein „Islamisches Kalifat“ ausgerufen und Isis-Chef Abu Bakr al-Bagdadi zum „Kalifen“ ernannt. Zudem benannte sich die Gruppe in „Islamischer Staat“ um. Ihr erklärtes Ziel ist der Marsch auf Bagdad.

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