Terrormiliz Islamischer Staat Bündnis gegen IS berät über Strategie

Nach den jüngsten Eroberungen der Terrormiliz Islamischer Staat beraten die internationalen Bündnispartner über ihre Strategie im Kampf gegen die Extremisten. US-geführtes Bündnis flog bislang mehr als 4100 Luftangriffe.
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Im Kampf gegen den selbst ernannten Islamischen Staat beraten die Bündnispartner ihre Strategien im Kampf gegen die Terrormiliz. Quelle: dpa
Kampf gegen den IS

Im Kampf gegen den selbst ernannten Islamischen Staat beraten die Bündnispartner ihre Strategien im Kampf gegen die Terrormiliz.

(Foto: dpa)

ParisDer Irak und seine internationalen Verbündeten im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat überprüfen ihre Strategie gegen die Extremisten nach deren jüngsten Eroberungen. Eine grundlegende Änderung wird von einem Treffen der Bündnispartner am Dienstag in Paris aber nicht erwartet.

Das US-geführte Bündnis flog bisher mehr als 4100 Luftangriffe gegen den IS, ohne die Extremisten nachhaltig aufzuhalten. Kürzlich konnten sie die irakische Stadt Ramadi rund 100 Kilometer westlich von Bagdad sowie die antike Oasenstadt Palmyra in Syrien einnehmen.

An den Luftangriffen im Irak beteiligen sich neben den USA auch Länder wie Belgien und Frankreich, in Syrien werden die USA von Kanada und mehreren arabischen Staaten unterstützt.

Der französische Außenminister Laurent Fabius sagte, Luftangriffe könnten nur wirksam sein, wenn alle Iraker glaubten, dass die Regierung alle Bevölkerungsgruppen vertrete.

Auch die USA zeigen sich zunehmend ungeduldig mit der schiitisch geführten Regierung in Bagdad, der Kritiker Korruption und religiöse Spaltung vorwerfen. Iraks Ministerpräsident Haider al-Abadi wird an der Konferenz in Paris teilnehmen.

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1 Kommentar zu "Terrormiliz Islamischer Staat: Bündnis gegen IS berät über Strategie"

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  • Dieser Artikel strotz nur so von journalistischer Fähigkeit. ZB:
    "Das US-geführte Bündnis flog bisher mehr als 4100 Luftangriffe gegen den IS, ohne die Extremisten nachhaltig aufzuhalten. Kürzlich konnten sie die irakische Stadt Ramadi rund 100 Kilometer westlich von Bagdad sowie die antike Oasenstadt Palmyra in Syrien einnehmen"
    Könnte sich der Autor nicht mal zur Frage durchringen was geschähen wäre ohne diese 4000 Luftangriffe und die Unterstützung der Kurden? In diesem Fall wäre wohl der IS und sein Kalifat in den Hauptstädten Libanons, Syriens, Jordaniens, Saudi-Arabiens und in allen Golfstaaten.
    So gesehen ist der bisherige Einsatz wohl doch sehr erfolgreich --- für die Potentaten in dieser Region. Für uns natürlich auch, denn ein krieg des Kalifats mit Iran wäre wohl wahrscheinlich. Und Iran würde sich wohl genötigt sehen Hilfe aus Europa und den USA anzufordern. Und das ist noch nicht alles. Libyen, einige Maghreb Staaten und die Sahelzone bis tief in den Sudan und Nigeria hinein hätten entsprechende kalifatische Metastasen. Das wäre mal anzusprechen in solch einem Artikel.

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