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Terrorverdacht Türkei erhält Ausreiseverbote gegen Deutschen Adnan S. aufrecht

Wegen seiner Facebook-Einträge steht ein Deutscher in der Türkei unter Terrorverdacht. Er sitzt nicht mehr in Haft – darf aber nicht ausreisen..
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Seit Ende Dezember darf der Deutsche Adnan S. nicht aus der Türkei ausreisen. Quelle: dpa
Deutsche und türkische Fahnen

Seit Ende Dezember darf der Deutsche Adnan S. nicht aus der Türkei ausreisen.

(Foto: dpa)

IstanbulDer seit Ende Dezember in der Türkei festgehaltene Münchner Adnan S. (56) muss bis auf Weiteres dort bleiben. Das zuständige Gericht in der zentraltürkischen Provinz Konya habe gegen seinen Antrag auf Aufhebung der Ausreisesperre entscheiden, sagte S. der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. In dem einseitigen Bescheid sei dafür kein Grund angegeben.

S. war am 27. Dezember kurzzeitig festgenommen worden, nachdem er zur Beerdigung seiner Mutter in die Türkei gereist war. Wegen einiger Einträge auf Facebook wirft der Staatsanwalt ihm vor, eine Terrororganisation unterstützt zu haben. Zwei Tage später wurde S. wieder freigelassen, allerdings unter der Auflage, dass er das Land nicht verlässt. Das Auswärtige Amt hat bestätigt, dass der Fall bekannt ist. Die Botschaft in Ankara betreue den Mann konsularisch.

Einträge in sozialen Medien wie Facebook haben schon mehrfach zu kurz- oder längerfristigen Festnahmen von deutschen Bürgern geführt. Betroffen waren vor allem Deutsche mit türkischen Wurzeln. Das Auswärtige Amt gibt deshalb Reisehinweise auf seiner Website.

2017 hatte eine Serie von Verhaftungen von deutschen Staatsbürgern eine schwere Krise zwischen Ankara und Berlin ausgelöst. Mit der Freilassung und Ausreise einiger prominenter Fälle hatten sich die Beziehungen von Ende 2017 an leicht entspannt. Nach der Freilassung eines Mannes aus Hamburg aus monatelanger U-Haft und seiner Ausreise vor rund zwei Wochen dürften nun noch vier deutsche Staatsbürger „aus politischen Gründen“ in Haft sein – einige in U-Haft, andere wurden jüngst zu Haftstrafen verurteilt.

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