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Thailand Prinzessin steht mit Kandidatur als Premierministerin vor dem Aus

Die thailändische Prinzessin Ubolratana wird wohl doch nicht zur Parlamentswahl antreten. Der König bezeichnete den Vorstoß seiner Schwester als „unangemessen“.
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Die 67-Jährige wollte ursprünglich gegen den derzeit amtierenden Junta-General antreten. Quelle: dpa
Prinzessin Ubolratana

Die 67-Jährige wollte ursprünglich gegen den derzeit amtierenden Junta-General antreten.

(Foto: dpa)

BangkokIn Thailand steht die älteste Schwester des Königs, Prinzessin Ubolratana, mit ihrer Kandidatur für das Amt der Premierministerin vor dem Aus. Nach einem Machtwort von König Maha Vajiralongkorn kündigte die Partei, die die 67-Jährige unterstützt, am Samstag eine Pause vom Wahlkampf an, um die neue Lage zu analysieren. Die Prinzessin bedankte sich bei ihren Anhängern für die bisherige Unterstützung. Beobachter werteten dies als Zeichen für eine baldigen Verzicht auf die Kandidatur.

Die Prinzessin hatte am Freitag überraschend angekündigt, sich bei der Parlamentswahl am 24. März als Premierministerin zu bewerben. Damit stellte sie sich gegen Thailands Generäle, die seit einem Militärputsch 2014 an der Macht sind. Am Abend sprach König Maha Vajiralongkorn seiner Schwester dann praktisch das Recht ab zu kandidieren.

In einer Erklärung, die im Fernsehen verlesen wurde, bezeichnete der 66-Jährige die Bewerbung als „unangemessen“. Sie stehe auch im Widerspruch zur Verfassung. Das Königshaus stehe „über der Politik“. Die letzte Entscheidung über die Zulässigkeit von Kandidaturen liegt bei einem staatlichen Wahlausschuss.

Die Wahl zum neuen Parlament ist nach wiederholter Verschiebung nun am 24. März geplant. Für das 68-Millionen-Einwohner-Land wäre dies ein wichtiger Schritt zurück in Richtung Demokratie. Verlässliche Umfragen gibt es bislang nicht.

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  • dpa
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