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Tötung Soleimanis Iran stellt Haftbefehl gegen Trump aus – bittet Interpol um Hilfe

Nach der Tötung des iranischen General Soleimani will der Iran Donald Trump festnehmen lassen. Man wirft ihm Terrorverbrechen und Mord vor.
29.06.2020 - 13:27 Uhr Kommentieren
Der Iran will den US-Präsidenten festnehmen lassen. Quelle: AP
Donald Trump und Ayatollah Ali Khamenei

Der Iran will den US-Präsidenten festnehmen lassen.

(Foto: AP)

Teheran Der Iran hat einen Haftbefehl gegen US-Präsident Donald Trump und mehr als 30 andere Personen ausgestellt. Nach der Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani Anfang Januar werde Trump und den anderen Mord und Terrorverbrechen vorgeworfen, sagte der Staatsanwalt Ali Alkassimehr am Montag laut staatlicher iranischer Nachrichtenagentur Irna in Teheran. Interpol sei um Hilfe bei der Festnahme gebeten worden. Die in Frankreich ansässige internationale Polizeibehörde reagierte zunächst nicht auf die Bitte um einen Kommentar.

Trump hat zwar keine Verhaftung zu befürchten. Dennoch verdeutlichen die Vorwürfe die angespannte Situation zwischen dem Iran und den USA. Alkassimehr nannte abgesehen von Trump niemanden namentlich. Die Islamische Republik werde Trumps Strafverfolgung auch nach dem Ende seiner Amtszeit anstreben.

Nach international gestellten Haftbefehlen obliegt es den Lokalbehörden, eine Festnahme im Namen des Landes zu machen, das diese einfordert. Länder können nicht zur Festnahme oder Überstellung Verdächtiger gezwungen werden, aber die Reisemöglichkeiten von Verdächtigen schränken sich gegebenenfalls ein.

Nach einer Antragsstellung bei Interpol beraten die Komitees der Behörde, ob die Informationen unter den Mitgliedsländern verbreitet werden. Interpol muss die Haftbefehle nicht veröffentlichen, manche werden allerdings auf die Webseite der Behörde gestellt.

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    Die USA töteten Soleimani und andere Personen bei einem Luftangriff nahe dem Bagdader Flughafen. Als Vergeltungsschlag verübten die Iraner einen Raketenangriff auf amerikanische Soldaten im Irak.

    Mehr: Vor Kurzem noch standen am Persischen Golf alle Zeichen auf Eskalation zwischen dem Iran und den USA und Saudi-Arabien. Nun erlebt dort die Diplomatie eine Renaissance.

    • ap
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