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Tote bei Luftangriffen in Irak US-Armee: Keine Hochzeitsgesellschaft getroffen

US-Armee ist der Behauptung entgegen getreten, sie habe in Irak versehentlich eine Hochzeitsgesellschaft bombardiert. Fotos sollen beweisen, dass es sich um einen Unterschlupf von Kämpfern handelte.

HB BERLIN. US-General Mark Kimmitt hat sich am Samstag in Bagdad gegen Vorwürfe gewehrt, die USA hätten in Irak versehentlich eine Hochzeitsgesellschaft bombardiert. Bei dem Angriff auf einen Ort an der Grenze zu Syrien wurden mehrere Menschen getötet worden sein.

Man habe an dem Ort militärische Ausrüstung, Medikamente, Trainingshandbücher, Ferngläser und ausländische Pässe gefunden, sagte Kimmitt. Zudem sei man auf einen großen Schlafsaal gestoßen. Nichts deute daraufhin, dass dort eine Hochzeit gefeiert worden sei.

Zum Beweis zeigte Kimmitt Fotos von dem Ort. Die US-Armee dementierte zudem, dass sie sich aus der Schiitenhochburg Kerbela zurückgezogen habe. Es seien lediglich Truppen umgruppiert worden, sagte Kimmitt.

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