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Tourismusgipfel Angela Merkel empfiehlt Reisen in arabische Welt

Die deutsche Tourismusbranche trifft sich in Berlin, Thema des Gipfels wird etwa die Terrorbedrohung in arabischen Staaten sein. Die Kanzlerin motiviert zu Reisen in die arabische Welt – trotz der gebotenen Vorsicht.
Schwerpunkte des 20. Gipfels der deutschen Tourismusbranche in Berlin sind die Terrorbedrohung und der Tourismus in der arabischen Welt. Quelle: gms
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Schwerpunkte des 20. Gipfels der deutschen Tourismusbranche in Berlin sind die Terrorbedrohung und der Tourismus in der arabischen Welt.

(Foto: gms)

Berlin Vor dem Tourismusgipfel am Montag in Berlin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Reisen in die arabische Welt empfohlen. In ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast motivierte sie Urlauber, sich bei Aufenthalten in der Region näher mit der Geschichte und Entwicklung der Länder zu befassen. Man erfahre so „mehr über die Zusammenhänge“ zwischen den arabischen Staaten und Europa – während man zugleich den wirtschaftlich wichtigen Fremdenverkehr im Nahen Osten fördere.

Zu Sorgen um Terroranschläge meinte die CDU-Chefin, die deutschen Botschaften beobachteten die Lage sehr genau. Urlauber sollten vor ihrer Reise aber die Hinweise des Auswärtigen Amtes „sehr gut lesen“.

Die deutsche Tourismusbranche trifft sich zum Wochenbeginn in der Hauptstadt. Schwerpunkte des 20. Tourismusgipfels sind die Terrorbedrohung und der Tourismus in der arabischen Welt. Erörtert wird auch, inwieweit Urlaub und Reisen zur Verständigung beitragen können. Die Branchenvertreter diskutieren außerdem über datenbasierte Geschäftsmodelle und Start-ups in der Tourismuswirtschaft.

Merkel wird am Nachmittag zu einer Rede erwartet. Sie zeigte sich vorab von der guten Entwicklung des heimischen Tourismus überzeugt. Viele Menschen machten auch im Inland Urlaub und entdeckten „die deutsche Heimat sozusagen von Neuem“. Zudem kämen viele ausländische Touristen – das 500. Reformationsjubiläum im kommenden Jahr werde weitere Gäste aus aller Welt in die Bundesrepublik bringen.

  • dpa
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