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In den USA mussten im vergangenen Jahr so viele Menschen nach Fehlurteilen freigesprochen werden wie noch nie. In den letzten 25 Jahren traf es wohl 1300 Verurteilte zu Unrecht.

Kommentare

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  • Ich persoenlich habe ein grosses Vertrauen in US-Behoerden, und koennte auch Gruende dafuer auffuehren.
    Das steht natuerlich voellig im Widerspruch zu den Dingen, die hier in Deutschland in den Medien berichtet werden.

    Macht aber nichts, ist doch sowieso die Haelfte der Berichte und Behauptungen in den hiesigen Medien schlichtweg falsch.
    Leider merken die meisten Buerger gar nicht, wie sie hier regelrecht geimpft werden.

  • "Leider merken die meisten Buerger gar nicht, wie sie hier regelrecht geimpft werden."
    ---
    Dazu müßte man internationale Quellen zum Vergleich heranziehen (Sprachenkenntnisse wären nicht schlecht! :-) ) und nicht nur "Blödzeitung" lesen und ö.r. Verdummungs-TV schauen!

  • "Wie oft hat die deutsche Justiz diesen Mut aufgebracht?
    Wie oft im letzten Jahr und wie oft in der Zeit davor?"
    ---
    Vor allen Dingen ist die Entschädigung für zu Unrecht erlittene Haft hierzulande schon peinlich: 25€ je Tag, aber abzüglich 6€ für "Betreuung und Verpflegung": 19 Euro je Tag für ein u.U. zerstörtes Leben, weil auch die Existenz weg ist. Das ist menschenunwürdig. Das 10-fache (das zahlt z.B. Spanien) wäre angemessen! Dann würden auch Ermittlungen sauberer durchgeführt und Urteile sorgfältiger gefällt!

  • Ich gebe Ihnen grundsätzlich recht, aber aus einem anderen Grund.

    In der deutschen Justiz ist keinerlei Qualitätskontrolle eingebaut, keine Selbstkritik. Wir hören immer wieder den Slogan "Unabhängigkeit der Justiz". Zumeist versteht man darunter die Entschuldigung für "Willkür". Das darf nicht sein. Und da bin ich mit Ihnen einer Meinung.

    Der richtige Entschädigungssatz pro Tag für eine Fehlurteil entsprich m.E. dem durchschnittlichen Tagessatzes des fehlurteilenden Richters. Dabei ist das anteilige Gehalt seiner Vorgesetzen zuzuschlagen und von diesen einzuziehen.

    Ich bin davon überzeugt, dass dieser Sanktionsmechanismus ganz schnell qualitativ anspruchsvoller Urteile bringen würde.

  • "In den USA mussten im vergangenen Jahr so viele Menschen nach Fehlurteilen freigesprochen werden"

    In den USA haben die Justizbehörden 87 mal das gesprochene Urteil korrigiert.

    Wie oft hat die deutsche Justiz diesen Mut aufgebracht?
    Wie oft im letzten Jahr und wie oft in der Zeit davor?

    [...]

    Eigentlich schade, dass wir diese Periode noch nicht hinter uns lassen konnten.

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Dort stand:
    "Das ist der feine Unterschied, der sicherlich in der Vergangenheit begründet ist und auch die jetzige Justiz sich immer noch nicht von der Justiz im Dritten Reich lösen kann."

    Liebe Redaktion!
    Was ist falsch?

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