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Treffen in Istanbul „Freunde Syriens“ werden unfreundlicher

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Syrische Führung erklärt Aufstände für beendet
Syriens Präsident Baschar al-Assad zeigte sich zu Wochenbeginn in Homs. Quelle: dpa

Syriens Präsident Baschar al-Assad zeigte sich zu Wochenbeginn in Homs.

(Foto: dpa)

Die syrische Führung hatte sich zwar offiziell zu dem Friedensplan Annans bekannt, setzte seither aber die Niederschlagung der Protestbewegung unvermindert fort. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden am Sonntag landesweit mindestens 34 Menschen getötet, darunter 15 Soldaten. Am Samstag starben landesweit 32 Menschen, darunter 24 Zivilisten. Seit Beginn der Proteste wurden Menschenrechtsaktivisten zufolge fast 10.000 Menschen getötet.

Die syrische Regierung erklärte den Aufstand gegen Assad unterdessen für beendet. Allerdings behalte sich Syrien das Recht vor, weiterhin seine Truppen einzusetzen, um für Sicherheit zu sorgen, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am späten Freitagabend. Ziel sei es, Perspektiven für Reformen in Syrien zu schaffen. „Zugleich müssen andere daran gehindert werden, den Reformweg zu untergraben.“

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3 Kommentare zu "Treffen in Istanbul: „Freunde Syriens“ werden unfreundlicher"

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  • Ja klar. Wirre Kommentare dieser Art findet man in hier bei uns in der Schweiz jeden Tag. Da tauchen Leute auf, die immer die gleiche Botschaft verkaufen: Die USA, UNO, EU sind schuld, Assad ist ein demokratisch gewählter und friedliebender Mensch. Nur die böse Opposition besteht aus Terroristen. Islamischen Terroristen. Und man solle sich in Blogs und im Internet informieren und nicht in den "vom Westen gesteuerten Medien". Das witzige ist ist die historie der Worte. Die sieht nämlich chronologisch so aus: Es gibt keine Proteste gegen Assad. Es gibt keine Demonstrationen gegen Assad. Es gibt keine Kämpfe gegen Assat. Dann plötzlich gibt es doch Demonstrationen der Opposition, aber Millionen demonstrieren für Assad. Dann gibt es plötzlich doch Kämpfe, aber die wären nur von ausländischen Terroristen. Als nächstes wird kommen: Es gibt keine Niederlagen der Syrischen Armee, es gibt keine befreiten Gebiete. Es stimmt nicht das Assad in einem kleinen Territorium eingekreist ist. Es stimmt nicht dass Assad gefangen genommen worden ist. Dann: Den Haag hat kein Recht die Auslieferung zu fordern. Dann: Der Gerichtsprozess in Den Haag erfolgt nur aufgrund der üblichen Feinde, die den Islam unterwerfen wollen. Dann: Das Urteil gegen Assad ist ein Urteil gegen den Islam und gegen das freie Arabische Volk. Und eines Tages ist Assad in seiner Zelle in Den Haag. Vergessen vom Rest der Welt und endlich herrscht Friede in allen online foren dieser Welt.

  • Unterdessen warnen führende russische Vertreter, anglo-amerikanische Interventionen in Syrien oder im Iran könnte Rußland zum Eingreifen zwingen, was zu einem globalen Konflikt führen könne. Die Zeitung Kommersant berichtete am 14. März, der russische Generalstab habe Pläne für den Fall von Militärschlägen gegen den Iran ausgearbeitet.

    Und während christliche Würdenträger in Syrien und im Libanon die Unterstützung des Westens für die islamistischen Rebellen in Syrien verurteilen, schürt der engste Verbündete der USA und Europas, Saudi-Arabien, durch pseudoreligiöse Aufrufe von Salafisten-Wahabiten einen Religionskrieg. Der saudische Großmufti, Scheich Abdul-Asis Al-Ascheich, sagte bei einem Treffen mit kuwaitischen Studenten am 12. März, „auf der Arabischen Halbinsel sollten alle Kirchen zerstört werden“, und forderte seine Anhänger auf, den Rebellen in Syrien für ihren Dschihad Geld und Unterstützung zu schicken. Die Saudis - die in ihrem Land Minderheiten unterdrücken und jeden Widerstand gegen die diktatorische Saud-Herrschaft ersticken und die Bahrain besetzt haben, um den dortigen Monarchen gegen eine politische Reformbewegung zu stützen - sind die aktivsten Verbündeten der Anglo-Amerikaner bei dem Regimewechselplan in Syrien.

  • .......Die City of London versucht, über ihr offizielles Instrument (die korrupte UN), die Zersetzung des syrischen Staates weiter voranzutreiben. Bisher hat sie trotz massiven Einsatzes von Heckenschützen und Mörderbanden ihr Ziel nicht erreicht. UN-Kaspar Kofi Annan versucht es nun mit einer ganz dümmlichen “von hinten durch die Brust ins Auge”-Methode. Assad soll sich das Feuer zuerst einstellen. Das würde natürlich dem weltweit zusammengekarrten Al-CIAda-Gesindel eines Abdulhakim Belhadj in den Kram passen.
    http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/204425-grosse-mengen-israelische-und-amerikanische-waffen-im-syrischen-homs-entdeckt