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Treffen in London G8-Außenminister sprechen über Syrien und Nordkorea

Die Außenminister der acht wichtigsten Wirtschaftsnationen der Welt treffen sich am Mittwoch und Donnerstag in London. Im Zentrum der Gespräche steht die Lage in Syrien und Nordkorea.
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Blick auf das Zentrum Londons: Hier findet das G8-Treffen statt. Quelle: Reuters

Blick auf das Zentrum Londons: Hier findet das G8-Treffen statt.

(Foto: Reuters)

London Die Lage in Nordkorea und die Situation in Syrien werden das Treffen der G8-Außenminister an diesem Mittwoch und Donnerstag in London dominieren. Das kündigte der Gastgeber für die zweitägige Gesprächsrunde, Großbritanniens Außenminister William Hague, am Dienstag an. Am Rande des Treffens werden auch Vertreter der syrischen Opposition erwartet, darunter Übergangsregierungschef Ghassan Hitto.

Hague betonte, dass über eine Verlängerung des EU-Waffenembargos noch keine Entscheidungen getroffen worden sei. Großbritannien und Frankreich hatten sich darum bemüht, den Weg für Waffenlieferungen an die syrische Opposition freizumachen. Andere EU-Länder, darunter Deutschland, sind dagegen. „Was wir auch immer tun, wir müssen mehr tun“, sagte Hague. Die Lage in Syrien sei angesichts von 1,2 Millionen Flüchtlingen und vier bis fünf Millionen Menschen notleidender Menschen im Land selbst prekär.

Nordkorea stehe angesichts der Bedrohungs-Rhetorik des Regimes in Pjöngjang am Scheideweg, sagte Hague. „Sie müssen jetzt wichtige Entscheidung treffen.“ Sollten sich die Führung nicht für die Kooperation entscheiden, werde der kommunistische Staat als „kaputtes Land, das isoliert ist“ enden. „Selbstverständlich werden wir auf alle Handlungen eine robuste Reaktion folgen lassen“, kündigte er mit Blick auf Raketendrohungen aus Pjöngjang an.

Das Treffen der G8-Außenminister, zu dem auch der deutsche Chefdiplomat Guido Westerwelle (FDP) erwartet wird, steht insgesamt unter dem Motto „Krisenbewältigung“. Unter anderem soll auch ein Zeichen gegen Vergewaltigung in Kriegsgebieten gesetzt werden - ein persönliches Anliegen Hagues.

„Allein in der demokratischen Republik Kongo wurden seit 1996 eine halbe Million Frau vergewaltigt“, sagte der britische Außenminister. Zu dem Thema soll nach unbestätigten Berichten am Donnerstag auch die Schauspielerin Angelina Jolie, die vor wenigen Wochen mit Hague in den Kongo gereist war, in London auftreten.

  • dpa
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