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Treffen zwischen Scharon und Kurei unwahrscheinlicher geworden Israel erleichtert Einreise für Palästinenser

Die israelische Armee hat die Einreisebestimmungen für Palästinenser gelockert. Scharon lehnte Vorbedingungen für ein Treffen mit Kurei ab.

HB BERLIN. Israel lässt künftig mehr palästinensische Arbeitskräfte nach Israel einreisen. Wie ein Militärsprecher am Sonntag mitteilte, werde die Altersgrenze von 35 auf 28 Jahre gesenkt und die Zahl der Einreisenden erhöht. Künftig dürfen demnach aus dem Gazastreifen bis zu 15.000 Arbeitskräfte nach Israel einreisen sowie 4000 Geschäftsleute. Bisher hatten lediglich 10.000 Arbeiter und 1000 Händler ab einem Alter von 35 Jahren Zugang nach Israel bekommen.

Unterdessen verschlechtern sich die Chancen auf ein Treffen zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon und dem palästinensischen Regierungschef Ahmed Kurei zusehends. Grund sind den Angaben zufolge die anhaltenden Forderungen Kureis nach einem Stopp der Sperranlage zum Westjordanland. Scharon ließ dies umgehend zurückweisen. Zudem habe er, wie der Likud-Abgeordnete Guidon Saara am Sonntag im öffentlichen israelischen Rundfunk sagte, deutlich gemacht, dass er keine Vorbedingung für ein Treffen mit Kurei akzeptieren werde.

Kureia selbst hatte am Samstag ein Treffen zwar nicht ausgeschlossen, zugleich aber gesagt, falls Israel den Sperrwall weiterbauen werde, sei ein Treffen zwischen ihm und Scharon unnötig.

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