Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Troika-Bericht Gläubiger sehen „große Risiken“ bei Griechenland-Rettung

Das Vertrauen der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF in Griechenland ist offenbar nicht besonders groß. Nach ihrer Einschätzung birgt die Rettung „sehr große“ Risiken. Dennoch verdiene das Land weitere Rettungshilfen.
17.12.2012 - 20:50 Uhr 18 Kommentare
Griechenland ist bisher bereits zweimal gerettet worden. Quelle: dapd

Griechenland ist bisher bereits zweimal gerettet worden.

(Foto: dapd)

Athen Die Rettung Griechenlands birgt nach Einschätzung der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF „sehr große“ Risiken. Es sei immer noch möglich, dass das Mittelmeerland seinen Verpflichtungen nicht nachkomme, urteilten die Gläubiger Griechenlands in einem am Montag veröffentlichten Bericht, auf den viele Experten gespannt gewartet hatten. Probleme bei der Umsetzung der geplanten Reformen könnten durch die brüchige Koalition, den politischen Widerstand gegen bestimmte Vorhaben sowie mögliche juristische Auseinandersetzungen entstehen.

Auch wenn die Privatisierungsziele bisher unzureichend erreicht worden seien, verdiene Griechenland weitere Rettungshilfen im Kampf gegen die Zahlungsunfähigkeit, bestätigte die Troika. Zugleich warnte sie in dem Bericht, dass die vorgesehenen Sparmaßnahmen im kommenden Jahr in der schwachen Wirtschaft stärkere Auswirkungen haben könnten als erwartet.

Griechenland ist bisher bereits zweimal von EU und Internationalem Währungsfonds gerettet worden. Aus dem Umkreis des griechischen Finanzministeriums verlautete, dass das Land die lange erwartete Zahlung in Höhe von 34 Milliarden Euro von seinen Gläubigern nun erhalten hat.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
     
    • rtr
    Startseite
    18 Kommentare zu "Troika-Bericht: Gläubiger sehen „große Risiken“ bei Griechenland-Rettung"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • „Zugleich warnte sie in dem Bericht, dass die vorgesehenen Sparmaßnahmen im kommenden Jahr in der schwachen Wirtschaft stärkere Auswirkungen haben könnten als erwartet.“

      Dann hat ja, wie erwartet, die Prognose der Troika nicht lange gehalten. Aber das überrascht nicht – war doch von Anfang an klar, dass diese „Prognose“ nur dazu zu dienen hatte, die erneuten Hilfsmassnahmen vor den Steuerzahlern Europas zu rechtfertigen.
      Die Hilfsmaßnahmen sind beschlossen, der Mohr kann gehen.
      Welch ein Schmierentheater.

    • Abbau der Bürokratie in Griechenland! Diese Forderung ist für Kenner der griechischen Bürokratie ur nachvollziehbar. Wer glaubt in griechischen Behörden hochqualifizierte und gut ausgebildete Beamte vorzufinden befindet sich auf dem Holzweg. Noch vor Jahren war bekannt, dass Griechenland innerhalb dr EU über die am Schlechtesten ausgebildeten Arbeiter verfügt und daran wird sich auh viele Jahre nichts ändern. In Behörden und Ämtern widersprechen sich Mitarbeiter, welche jahrelang nebeneinander arbeiten. Bin gespannt ob die Geberländer bereit sind, diese Umstände noch viele Jahre mitzufinanzieren.

    • Aus dem Beitrag:
      "Auch wenn die Privatisierungsziele bisher unzureichend erreicht worden seien, verdiene Griechenland weitere Rettungshilfen im Kampf gegen die Zahlungsunfähigkeit, bestätigte die Troika."
      ------------------------
      Das einzige, was Griechenland verdient, ist im übertragenen Sinne ein gewaltiger Fußtritt, der diese Lügner und Insolvenzbetrüger aus der EU entfernt.

    • Die GRIECHEN treten aus dem EURO aus , wenn die dummen Deutschen die Schulden der Griechen bezahlt haben.
      Dann führen sie eine neue Drachme ein und fangen mit
      ihren wertvollen Rohstoff-Vorkommen ( GOLD /ÖL)neu an.
      So läuft das ab und wir sind dann am Ende die Dummen.
      Trotzdem allen ein schönes FEST.

    • Für Griechenland und Deutschland wäre eine Staatspleite Griechenlands gleich zu Beginn der Krise besser gewesen und danach eine Sanierung so, wie man sie den asiatischen Staaten in der Asienkrise zugemutet hat. Das hat dort geholfen, das hätte auch Griechenland geholfen.

      So wie es jetzt läuft, wurden die Banken und das korrupte Kleptokratenregime in Griechenland "gerettet". Diese Insolvenzverschleppung wird zum Dauertrauma des Euro und ist ein Anreiz für andere Verbrecherstaaten (siehe Zypern), sich ungeniert aus deutschen Kassen zu bedienen. Es profitiert die organisierte Kriminalität, die mehr und mehr mit den Regierungen der Staaten und den Plünderungs-Großbanken verschmilzt.

      Dies Alles wird spätestens dann, wenn auch Deutschland zahlungsunfähig ist, zum Ende dieses Wahnsinns führen. Europa ist dann auch am Ende, Deutschland voran.

      Der "Endsieg" ist nahe (Griechenland war und ist das Stalingrad des Euro) und er wird verheerend werden wie beim letzten Mal. Wann stellen wir unsere Regierung wegen massiver Veruntreuung von Steuergeldern und Volksvermögen und Förderung der organisierten Kriminalität vor Gericht?

    • @Meinereiner

      Das ist Schäubles Version, aber dieser Gauner lügt.

      Diese Zinsen sind nur der Inflationsausgleich. Wir haben also von Anfang an nicht daran verdient und jetzt machen wir Verlust und zahlen drauf (durch Inflation ohne Zinsausgleich). Abgesehen davon sehen wir das Geld nicht wieder.

      Grundsätzlich: Wenn ich Geld verleihe und es ohne Zinsen erst Jahre später wieder bekomme ist es ein Verlustgeschäft, weil die Kaufkraft pro Euro gesunken ist. Gut für den Schuldner und schlecht für den Gläubiger. Das wissen alle außer Schläuble.


    • Die Diplomatensprache ist hier eindeutig.

      Die Risiken erkannte schon vor 5 Jahren jeder rucksackreisende wache Jungstudent im 2. Volkswirtschaftsemester. Oder jeder Schlaumeier mit gesunden Menschenverstand.

      Die spanische Abschreibungsblase kommt ja noch....

      Hallo werte Frau Kanzler: wach auf, Morgenröte zieht auf.
      Winterschlaf is vorbei.

    • Und wieder mal bringe ich diesen Aspekt, den die deutsche Presse seltsamerweise (fast) vollständig unterdrückt: Griechenland hat riesige Rohstoff-Resourcen, die noch auf die Begutachtung und Ausbeutung warten, und ist eigentlich ein reiches Land, wenn diese so angezapft werden, daß die Gewinne nicht in dunklen Kanälen verschwinden, sondern dem Land zugute kommen (auch zur Schuldenrückzahlung).
      http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-28152/erdgas-und-rohstoffe-sitzen-die-griechen-auf-immensen-reichtuemern_aid_862431.html
      Mit den entsprechenden Lizenzen könnte man JETZT schon neue Anleihen besichern.

      Die "freie" Presse schweigt darüber, weil der Plan der internationalen Banken und Rohstoffkonzerne wohl in etwa so aussieht:

      1. Schulden der Griechen bei den Großbanken auf Schulden beim europäischen Steuerzahler "umschulden" (das ist großenteils schon passiert)
      2. Schuldenschnitt beim Steuerzahler (bzw. "seinen" Bailout-Programmen) - das wird gerade vorbereitet bzw. wird versteckt durchgeführt.
      3. Verhandlung der Öl-Multis/USA/Israel mit den griechischen Politclans über die Nutzung der Rohstoffe bei maximalen Bestechungsgeldern und minimalen offiziellen Lizenzgebühren.
      4. Neue Kredite der Banken für den entschuldeten griechischen Staat (das ist dann wieder ein schönes Geschäft).
      Hier noch ein Blogeintrag mit Übersichtskarten (es geht um mehr als die griechischen "Schätze":
      http://www.politaia.org/politik/europa/neues-vom-griechenland-betrug-es-geht-um-astronomische-erdgasmengen/

    • Erstens ist das mit dem Verdienen jetzt eh vorbei, nachdem wir die Zinsen wieder an GR zurückgeben und zweitens: wenn, dann verdienen wir nur vorläufig auf dem Papier. Das Geld sehen wir in 1000 Jahren nicht mehr.

    • Da bei ARTE gerade der bericht über die BOLSCHOI(?) SAnierung läuft ... haben wir schon irgendow eine schwarze Kasse für den hitorischen Innenausbau der Alten Oper? Wenn wir neue medien machen dann müssen auch diejenigen die die Avatare bewegn irgendwo schauspielern lernen ebvr Sie zum Privatfernsehen gehen.

      http://central.nbanktunnel.eu/20121218-innenausbau-alte-oper-bolschoi.jpg

      Da müsst ihr aufpassen daß die Griechen dank der neuen Steuerzahlungsmöglichkeiten in Belgien nicht die Akropolis wieder aufbauen.

    Alle Kommentare lesen
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%