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Trotz Libyen-Debakel Deutschland kandidiert erneut für UN-Sicherheitsrat

Deutschland hat trotz der Turbulenzen durch die Abstimmung über den Libyen-Krieg noch nicht genug vom UN-Sicherheitsrat. Für die Jahre 2019 und 2020 steht die nächste Kandidatur.
13.05.2013 - 13:47 Uhr 2 Kommentare
Deutschland möchte 2019 und 2020 wieder Mitglied des UN-Sicherheitsrats werden. Quelle: ap

Deutschland möchte 2019 und 2020 wieder Mitglied des UN-Sicherheitsrats werden.

(Foto: ap)

Berlin Trotz des Debakels bei der Abstimmung über den Libyen-Krieg hat sich Deutschland erneut für einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat beworben. Deutschland habe der zuständigen UN-Regionalgruppe Ende April mitgeteilt, dass es für die Jahre 2019 und 2020 kandidiere, sagte Außenamtssprecher Andreas Peschke am Montag in Berlin. Dies sei der übliche Acht-Jahres-Turnus und daher für niemanden überraschend gekommen. Deutschland habe seine Kandidatur auch den beiden Mitbewerben für den Sitz, Israel und Belgien, mitgeteilt.

Zuletzt war Deutschland 2011 und 2012 Mitglied des UN-Sicherheitsrates. Zum Eklat kam es, als Deutschland sich 2011 bei der Abstimmung über ein Eingreifen im libyschen Bürgerkrieg enthielt und sich damit international isolierte. Die Bundesregierung zog sich dadurch das Misstrauen der Verbündeten zu und wurde für die Entscheidung massiv kritisiert.

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    2 Kommentare zu "Trotz Libyen-Debakel: Deutschland kandidiert erneut für UN-Sicherheitsrat"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Debakel?
      "Zuletzt war Deutschland 2011 und 2012 Mitglied des UN-Sicherheitsrates. Zum Eklat kam es, als Deutschland sich 2011 bei der Abstimmung über ein Eingreifen im libyschen Bürgerkrieg enthielt und sich damit international isolierte. Die Bundesregierung zog sich dadurch das Misstrauen der Verbündeten zu und wurde für die Entscheidung massiv kritisiert. "

      ... wie kann man nur so eine gequirlte Scheisse zusammen schreiben ?

      Deutschland hat zu recht moralische Bedenken gegen den Angriffskrieg der USA gehabt - die , wie bekannt ist, verhindern wollten, das Lybiens Rohstoffhandel vom Dollargeschäft abgekoppelt wird, was Gadhafi und Strauss Kahn vor hatten...

      Als Resultat wurde Gadhafi öffentlich gequält und hingerichtet ... das soll Deutschland grade im Hinblick auf seine Vergangenheit gut heißen?

      Aber das Handelsblatt schreibt das was seine angloamerikanischen Finanziers diktieren.... Daumen runter also wirklich .... schämt euch!

    • ich finde ja deutschland und japan sollten mal die zahlungen an die un reduzieren, sollten sie nicht einen ständigen sitz bekommen.


      kann ja nicht angehen dass man in der top 3 der zahler ist aber nichts zu sagen hat.

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