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Trotz Wahlboykott Sunniten wollen an Verfassung mitarbeiten

Mehrere sunnitische Gruppen im Irak haben ihre Bereitschaft erklärt, sich an der Formulierung einer neuen Verfassung zu beteiligen. Die Parlamentswahlen hatten sie noch boykottiert.

HB BERLIN. Knapp eine Woche nach ihrem Wahlboykott haben mehrere sunnitischen Parteien angekündigt, sich am weiteren politischen Prozess im Irak beteiligen zu wollen. Die Vertreter von 13 Parteien teilten am Samstag nach einem Treffen mit, am Entwurf der künftigen Verfassung mitzuarbeiten. Offen blieb, in welcher Form dies geschehen soll.

Die Ausarbeitung der Verfassung ist Aufgabe der am vergangenen Sonntag gewählten Nationalversammlung. Die meisten sunnitischen Parteien sind in der Versammlung aber nicht vertreten, weil sie für die Wahl keine Kandidaten aufgestellt hatten.

Organisiert wurde das Treffen von Adnan Pachachi, einem früheren Mitglied des Irakischen Verwaltungsrats, der mit dem Antritt der amtierenden Übergangsregierung im vergangenen Juni aufgelöst worden war. Pachachi bemüht sich um eine Zusammenarbeit der übrigen sunnitischen Parteien mit der Nationalversammlung.

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